Miniatur Wunderland gehackt: Was Hamburgs oberster Datenschützer jetzt rät
Nach dem Hackerangriff auf das Miniatur-Wunderland in Hamburg rät das Büro des Hamburger Datenschutzbeauftragten Betroffenen zu Vorsicht. „Die ausgelesenen Daten können genutzt werden, um auf Kosten der Betroffenen Einkäufe zu tätigen und grundsätzlich finanziellen Schaden zu verursachen“, teilte das Büro mit.
Das Büro rät Betroffenen, Kreditkarten sperren zu lassen und Umsätze genau zu prüfen. Zwar erschwere eine Mehrfaktor-Authentifizierung den Missbrauch gestohlener Daten, dennoch sei Vorsicht bei der Freigabe von Transaktion in den Banking-Apps geboten. Nach bisheriger Erkenntnis liege die Zahl der vom Hackerangriff Betroffenen im fünfstelligen Bereich.

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Wie es zu dem Hackerangriff kam, wird laut dem Büro des Datenschutzbeauftragten noch ermittelt. Das Miniatur-Wunderland hat bereits am 5. November fristgerecht eine sogenannte Datenpannenmeldung abgegeben, wie die Behörde mitteilte.
Miniatur Wunderland: Schadcode ist eingeschleust worden
Das Miniatur-Wunderland hatte am Donnerstag mitgeteilt, Ziel eines Hackerangriffs geworden zu sein. „Es ist Schadcode in ein Modul unseres Online-Ticketbuchungssystems eingeschleust worden“, sagte eine Sprecherin auf Anfrage. Das Miniatur-Wunderland sei von einem Kreditkartenunternehmen über den Vorfall informiert worden, bei dem Kundendaten abgefangen wurden. Sicherheitsmaßnahmen seien eingeleitet worden.
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Das Miniatur-Wunderland ist 2001 von den Brüdern Frederik und Gerrit Braun gegründet worden. Allein im Jahr 2024 besuchten nahezu 1,6 Millionen Menschen die Modelllandschaft mit vielen bekannten Sehenswürdigkeiten im Kleinformat. (dpa)
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