Millionen aus Drogengeschäften: Polizei nimmt Geldkurier-Bande hoch
Großeinsatz in Bahrenfeld: Ermittler des Drogendezernats haben am Dienstag die Wohnungen zweier 21-jähriger Männer durchsucht, die im Verdacht stehen, Drogengelder im großen Stil entgegengenommen und weitergeleitet zu haben. Wie die Polizei auf Anfrage mitteilt, geht es um Geldtransfers in Millionenhöhe. Gegen einen der beiden Tatverdächtigen wurde inzwischen Haftbefehl erlassen.
Nach bisherigen Erkenntnissen sollen die beiden 21-Jährigen seit Ende Juli 2025 in mindestens 96 Fällen mehr als 2,9 Millionen Euro angenommen und größtenteils an Dritte weitergegeben haben. Das Geld soll entweder zur Finanzierung weiterer Drogengeschäfte oder zum Kauf von Wertgegenständen genutzt worden sein.
Hunderte Kilo Kokain: Ermittler sind Drogenbande auf der Spur
Bei den Durchsuchungen in Bahrenfeld stellten die Einsatzkräfte mehr als 10.000 Euro Bargeld sowie zahlreiche Beweismittel sicher, die nun ausgewertet werden.
Die Ermittlungen sind Teil eines größeren Verfahrens gegen eine mutmaßliche Drogendealer-Bande. Bereits im September 2024 hatte das LKA mehrere Verdächtige festgenommen, die im großen Stil mit Betäubungsmitteln gehandelt haben sollen.
Drogengeschäfte: Mutmaßliche Geldkuriere festgenommen
Im Januar 2025 geriet zudem ein 29-Jähriger in den Fokus der Ermittler, der nach Polizeiangaben logistisch an der Einfuhr und dem Handel mit Kokain im mindestens dreistelligen Kilogrammbereich beteiligt gewesen sein soll. Auch gegen ihn wurde Haftbefehl erlassen.
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Ein Tatverdächtiger aus Bahrenfeld wurde nach den Durchsuchungen vorläufig festgenommen und dem Untersuchungsgefängnis zugeführt. Dort ordnete eine Haftrichterin Untersuchungshaft an. Sein gleichaltriger Bruder blieb zunächst auf freiem Fuß. Die gemeinsam von Staatsanwaltschaft und LKA geführten Ermittlungen dauern an.
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