Das Dock Elbe 17 der Werft Blohm + Voss ist im Hamburger Hafen. zu sehen.

Das Dock Elbe 17 der Werft Blohm + Voss im Hamburger Hafen. Foto: picture alliance/dpa/Marcus Brandt

Milliardengeschäft: So viel zahlt Rheinmetall für Blohm+Voss

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Die traditionsreiche Hamburger Werft Blohm+Voss bekommt einen neuen Eigentümer. Nun ist auch bekannt geworden, wie viel Geld hinter dem Deal steckt.

Der Rüstungskonzern Rheinmetall hat das Bremer Marineunternehmen Naval Vessels Lürssen (NVL) übernommen. Zu dem Geschäft gehört auch die Hamburger Werft Blohm+Voss. Nach Unternehmensangaben hat Rheinmetall zunächst rund 1,515 Milliarden Euro für die Übernahme gezahlt.

Der endgültige Kaufpreis steht allerdings noch nicht fest. Anpassungen sind möglich, etwa wenn die endgültige Bilanz der NVL-Gruppe zum Zeitpunkt der Übernahme vorliegt. Erst danach könnte sich der tatsächliche Betrag noch verändern.

Rheinmetall setzt zukünftig auf Marine-Projekte

Mit der Übernahme will Rheinmetall sein Geschäft auf den Marineschiffbau ausweiten. Der Konzern ist bislang vor allem für Panzer, Munition und militärische Technik bekannt. Künftig sollen auch Projekte für die Marine stärker in den Fokus rücken.

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Blohm+Voss zählt zu den bekanntesten Werften Deutschlands und hat ihren Sitz im Hamburger Hafen. Dort werden unter anderem Marineschiffe gewartet und modernisiert, außerdem große Spezialschiffe und Yachten.

Neben Blohm+Voss gehen in Deutschland auch noch die Hamburger Norderwerft, die Peene-Werft in Wogast und die Neue Jadewerft in Wilhelmshaven an Rheinmetall über. (rei)

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