„Qualitätsoffensive“ der Deutschen Bahn: Sperrungen und Ersatzverkehr bei Metronom
Statt Zügen rollen bald Busse zwischen Hamburg und Hannover: Auf der Bahnstrecke kommt es im Frühling zu Einschränkungen im Regionalverkehr – und das monatelang. Der Grund: die „Qualitätsoffensive” 2026 der Deutschen Bahn.
Vom 1. Mai bis zum 10. Juli 2026 renoviert die Deutsche Bahn diesen Streckenabschnitt. Das hat Folgen: Während der Umbauarbeiten fallen die Metronom-Linien RE2 sowie RE3/RB31 zwischen Lüneburg, Uelzen und Hannover Hauptbahnhof komplett aus. Das Ziel der „Qualitätsoffensive“: Die Strecke zwischen Hamburg und Hannover soll stabiler und leistungsfähiger werden.
Metronom: Teilbetrieb im Norden bleibt bestehen
Trotz der Einschränkungen bleibt ein Teil des regulären Angebots bestehen. Zwischen Lüneburg und Hamburg Hauptbahnhof verkehren wie gewohnt Züge der Linie RE3 und zwischen Hamburg und Bremen die Linien RE4 und RB41.
Aufgepasst: Die RB41 endet werktags bereits in Scheeßel. Die RB31 hingegen fährt während der Bauphase ausschließlich zwischen Winsen (Luhe) und Hamburg Hauptbahnhof. Nicht betroffen von den Bauarbeiten ist die RE2 zwischen Hannover und Göttingen.
Ersatzverkehr zwischen Lüneburg, Uelzen und Hannover
Für die ausfallenden Verbindungen richtet die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) Ersatzverkehr ein: Zwischen Lüneburg, Uelzen und Hannover verkehren ab Mai Busse statt Bahnen. Fahrpläne und weitere Informationen finden Reisende auf der Internetseite von Metronom.
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Wer Fragen zum Bau, zum Ersatzverkehr oder zu den Auswirkungen auf Pendler hat, kann eine öffentliche Bürgerinformationsveranstaltung besuchen. Diese finden zwischen dem 20. Januar und dem 12. Februar 2026 in Celle, Hannover, Lüneburg, Winsen (Luhe) und Uelzen statt. (mp)
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