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Im Veganuary: Falafel-Duell der Fastfood-Läden
Was für ein Zufall: Gleich zwei Fastfood-Ketten versuchen es im Veganuary, dem Werbemonat für veganes Essen, mit Falafel – Burger King und Subway. Für „Gras und Steine“ habe ich Burger und Sandwich probiert. Und was ist eigentlich mit McDonald’s los?
Bei Burger King gibt es die Falafel als Burger mit Salat, Zwiebeln und scharfer Harissa-Sauce (ab 3,49 Euro). Wer sie nicht im Brötchen will, bekommt die Falafel auch alleine. Die fünf kleinen Falafel auf dem Burger sind außen knusprig, innen weich. Die Sauce ist schön scharf – überlagert aber leider alles. So können die Falafel geschmacklich nicht wirklich glänzen.
Veganuary: Die Sauce überlagert alles
Als hätten sie sich abgesprochen: Das 15 Zentimeter lange Sandwich (6,90 Euro) bei Subway kommt auch mit scharfer Sauce daher – der „X-Spicy Chipotle Southwest Sauce“. Auch die lässt die „Smashed Falafel“ aus grünen Kichererbsen geschmacklich verblassen. Bunt gemischt der Belag mit Salat, Tomaten, Gurken, Gewürzgurken, Paprika, Zwiebeln und Jalapeños.
Beim Auspacken fällt trotz der vielen Zutaten auf: Zwischen dem Foto auf den Werbeplakaten und dem Sub vor mir gibt’s eine Diskrepanz – die wenigen Falafel sieht man von außen nicht, ich muss sie regelrecht suchen.
Fazit: Beide Fastfood-Falafel kann man essen, aber so ganz überzeugen die Rezepte der Foodentwickler nicht. Wer gute Falafel möchte, die nicht in scharfer Sauce untergehen, sucht sein Glück besser in einem arabischen Imbiss – zum Beispiel im „Falafelstern“ an der Schanzenstraße.
Bei Burger King gibt es vieles „plant-based“
Zumal Burger King es besser kann. Einen Großteil der Fleisch-Burger gibt es inzwischen auch „plant-based“ (pflanzenbasiert). Das heißt nicht, dass sie alle vegan sind. So bietet Burger King mehrere „Plant-based Burger“ mit Kuhkäse an (kann man aber meist abbestellen). Was für einige auch ein Problem sein könnte: In wohl allen Fastfood-Läden kommen die pflanzlichen Produkte auf dieselben Bratplatten (oder auf den Grill) wie das Fleisch – und können so in Kontakt mit Fleischsaft kommen. Davon stirbt man nicht, viele, die sich pflanzlich ernähren, finden es aber ekelig.
Diese Gedanken kann man sich bei McDonald’s sparen. Denn dort hat man sich von veganen Burgern ganz verabschiedet – dafür stehen jetzt ein paar vegetarische neu auf der Karte. McDonald’s begründet das gegenüber der MOPO damit, dass „die Nachfrage nach vegetarischen Produkten deutlich höher ist als nach rein veganen Optionen“. Mag das vielleicht daran liegen, dass das vegane Angebot von McDonald’s Leute wie mich nie überzeugen konnte, dass es im Gegensatz zur Konkurrenz immer halbherzig wirkte? Bei Burger King in Deutschland werde mittlerweile „etwa jeder fünfte Whopper als plant-based Variante bestellt“, so das Unternehmen zur MOPO. Die Nachfrage ist also da, wenn das Angebot stimmt.
„Viele Menschen in Deutschland ernähren sich flexitarisch, achten also auf ihren Fleischkonsum oder verzichten ganz auf tierische Produkte“, schreibt Burger King der MOPO. „Deshalb bauen wir unser Angebot so aus, dass für alle etwas dabei ist.“
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Und auch andere sind längst weiter als McDonald’s. „Pommes Freunde“ bietet einen veganen Burger, Hotdogs und Currywurst an. Beim „Frittenwerk“ steht neben veganer Currywurst und Falafel im Veganuary ein „Vegan Chicken Shawarma“ auf der Karte. Auch Subway bietet weitere vegane Sandwiches an.