Wieder mehr Hamburger Grundschüler erreichen das Seepferdchen (Symbolbild).

Wieder mehr Hamburger Grundschüler erreichen das Seepferdchen (Symbolbild). Foto: picture alliance/dpa | Jörg Carstensen

Mehr Hamburger Kinder können schwimmen – trotz dieser schweren Startbedingung

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Hamburg macht beim Schulschwimmen wieder Fortschritte: 84,3 Prozent der Viertklässler bestehen inzwischen das Seepferdchen, obwohl mehr als jedes zweite Kind ohne Vorerfahrung ins Becken steigt. Das teilte die Schulbehörde am Sonntag mit – und sieht damit einen klaren Aufwärtstrend nach der Corona-Delle.

Trotz weiterhin schwieriger Ausgangslage können wieder mehr Hamburger Grundschulkinder schwimmen. Im Schuljahr 2024/25 erreichten 84,3 Prozent der Viertklässlerinnen und Viertklässler mindestens das Seepferdchen – das sind etwas mehr mehr als im Vorjahr mit 83,9 Prozent. 74 Prozent schafften sogar das Bronzeabzeichen. Im Jahr zuvor waren es 70,9 Prozent. Auffällig bleibt allerdings, dass mehr als die Hälfte der Kinder (53,5 Prozent) ohne jede Schwimmerfahrung in den Unterricht startet.

Schulschwimmen in Hamburg: Zielmarke von 95 Prozent verfehlt

Schulsenatorin Ksenija Bekeris (SPD) wertet die Entwicklung dennoch positiv. „Die Tatsache, dass immer mehr Schülerinnen und Schüler im obligatorischen Schwimmunterricht an unseren Schulen ein Schwimmabzeichen erreichen, ist eine sehr gute Nachricht – gerade weil mehr als die Hälfte aller Grundschulkinder ohne jede Vorerfahrung in den Schwimmunterricht startet“, sagte sie. „Ob Seepferdchen oder Bronzeabzeichen – jede bestandene Prüfung bedeutet mehr Sicherheit im Wasser.“ Die Zielmarke der Stadt liegt seit Jahren bei 95 Prozent Seepferdchen und 70 Prozent Bronze.

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Langfristig zeigen die Daten einen Aufwärtstrend, der nach der Corona-Delle wieder an Fahrt gewinnt. Während die Bestandsquoten 2020/21 auf 71,3 Prozent (Seepferdchen) und 58,2 Prozent (Bronze) abgesackt waren, nähern sie sich inzwischen wieder den Vor-Corona-Werten an – auch wenn es bis zu den 87,3 Prozent bestandener Seepferdchen-Prüfungen im Schuljahr 2018/19 noch fehlt.

Bundesweit meldet auch die DLRG steigende Zahlen: 95.273 vergebene Schwimmabzeichen in Gold, Silber und Bronze bedeuten den höchsten Wert der vergangenen zehn Jahre. (mp)

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