Christian Trede vor seinem EDEKA-Markt in Hamburg-Iserbrook.

Christian Trede vor seinem Edeka-Markt in Iserbrook. Foto: Florian Quandt

Mit Video: Bei diesem Edeka drehen die Lkw durch

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Dieser neue Supermarkt in Iserbrook hat eine Besonderheit: Hier fahren die Lkw, die die Waren anliefern, Karussell! Die Anlage ist einmalig in Norddeutschland – und war Voraussetzung dafür, dass der Laden überhaupt öffnen durfte.


Zusammenfassung:

  • Der neue Edeka-Supermarkt in Iserbrook hat ein einzigartiges Lkw-Karussell für Anlieferungen.
  • Die Mega-Drehscheibe ermöglicht Lkw das Wenden auf engstem Raum.
  • Die Drehscheibe war Voraussetzung für die Eröffnung des Supermarkts.

Der Edeka-Markt Trede in der Sülldorfer Landstraße 3 feierte im Februar 2026 seine Eröffnung. Neben Frischetheke und Konserven birgt der Markt eine Besonderheit, die den Kunden beim Einkaufen weitestgehend verborgen bleibt, aber für die Belieferung unabdingbar ist – eine Mega-Drehscheibe für Lkw.

Hier dreht sich der Lkw hinter dem Edeka-Markt in Iserbrook.

Edeka in Iserbrook: Drehscheibe für Lkw im Hinterhof

Sie befindet sich hinter dem Supermarkt in der Anliefer- und Ladezone. Dabei handelt es sich um eine bodengleiche Karussell-Konstruktion, die Lkw und Transportern auf engem Raum das Wenden ermöglicht.

Und so funktioniert sie: Der Lieferant fährt von der Sülldorfer Landstraße durch den schmalen Korridor zur Lieferzone hinter dem Geschäft. Dort stellt er sich mit dem Fahrzeug auf die Drehscheibe. Sie dreht den Lkw in die optimale Position zum Entladen. Anschließend rotiert sie weiter und der Fahrer kann vorwärts wieder aus dem Ladebereich herausfahren. Das Lkw-Karussell kann sich um 360 Grad drehen und bis zu 30 Tonnen tragen.

Die ungewöhnliche Anlage war die Voraussetzung dafür, dass der Supermarkt an der Sülldorfer Landstraße öffnen konnte. Denn der Markt hatte ein Problem: Die Lieferzone ist so schmal, dass die Lkw-Fahrer keine Möglichkeit zum Wenden haben. Würden sie vorwärts in die Lieferzone fahren, könnten sie nur rückwärts wieder rausfahren.

Erste Lkw-Drehscheibe in Norddeutschland

Das ist jedoch verboten: In Hamburg darf der Anlieferverkehr nicht rückwärts über Rad- oder Fußwege in die Anlieferzone geführt werden. Genau das wäre hier aber der Fall gewesen. „Da auf dem Grundstück keine ausreichende Wendemöglichkeit für Lkw und Transporter besteht, stellt die Drehscheibe die einzige technische Lösung dar, um eine sichere, regelkonforme und funktionierende Anlieferung zu gewährleisten“, so ein Sprecher des Edeka-Konzerns.

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Dem Edeka-Konzern ist lediglich eine weitere Anlage dieser Art in Ostdeutschland bekannt. Damit wäre die Anlage in Iserbrook die erste Lkw-Drehscheibe Norddeutschlands.

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