Markus Deibler

Markus Deibler Foto: Morgenpost Verlag GmbH

„Bitte nicht das Jugendamt rufen“: „Eis-Mann“ Deibler mit besonderer Liebeserklärung

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2014 wurde er Schwimmweltmeister mit neuer Weltrekordzeit. Neun Tage später erklärte Markus Deibler (heute 36) seinen Rücktritt vom Leistungssport. Schon ein Jahr zuvor hatte er sich mit der Eröffnung einer Eisdiele selbstständig gemacht. Inzwischen betreibt Deibler unter dem Namen „Luicella’s“ zehn Eisläden in Hamburg. Hier beantwortet er den Fragebogen der WochenMOPO. Und hat eine nicht ganz ernst gemeinte Bitte …

1. Wenn Sie einen Tag alles in Hamburg entscheiden könnten, worum würden Sie sich kümmern? Bürokratie für kleine Unternehmen reduzieren. Ein Beispiel: Für die meisten Kleinstunternehmen macht es einfach keinen Sinn, einen eigenen Betriebsarzt zu haben. Außerdem würde ich, nicht ganz uneigennützig, die Radwege weiter ausbauen.

2. An welchem Ort in Hamburg geht Ihnen das Herz auf? Überall, wo Wasser ist. Und damit bin ich in Hamburg wohl gut aufgehoben. Ich habe mal gehört, dass Hamburg zu acht Prozent aus Wasserflächen besteht, München zum Beispiel nur zu einem Prozent.

3. Wer ist Ihr Lieblingshamburger oder Ihre Lieblingshamburgerin? Meine Frau natürlich. Weil sie mich seit zwölf Jahren aushält und wir es zusammen gut wuppen, drei Kinder nicht komplett verwahrlosen zu lassen, ohne dass Großeltern in der Nähe wohnen. Bevor jemand das Jugendamt ruft: Das war ein Spaß. Es geht ihnen gut.

4. Welches ist Ihr liebstes Hamburg-Klischee – und was ist dran? Ich bin ursprünglich aus Süddeutschland, und dort gibt es das Klischee, dass es hier eigentlich immer regnet. Zum Glück ist da nicht so viel dran! Statistisch gesehen ist der Unterschied gar nicht so groß zum Süden Deutschlands. Ich habe irgendwann einmal nachgesehen, da waren es im Süden 126 und in Hamburg 129 Regentage pro Jahr.

5. Welcher Hamburger Stadtteil ist der schönste und warum? Niendorf, wo ich mit meiner Familie wohne. Bevor ich dort hingezogen bin, wusste ich nicht einmal genau, wo das ist. Es war ein Kompromiss zwischen meiner Frau, die gerne auch noch ländlicher gewohnt hätte, und mir, der gerne auch weiter in der Stadt geblieben wäre. Nun sind wir beide echt glücklich hier.

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6. Welche drei Dinge machen Sie glücklich? Meine Familie, Dinge, die gut funktionieren, und die Sonne.

7. Welche TV-Sendung schauen Sie gerne und schämen sich ein bisschen dafür? Ich schaue schon länger außer Nachrichten nichts mehr. Vor zehn Jahren habe ich mich noch mit Freunden zum „GNTM“-Schauen getroffen, das würde mir heute aber nicht mehr einfallen.

8. In welchem Laden hatten Sie Ihren schlimmsten Absturz? Das war wohl noch in meiner Jugend (bestimmt kurz nach dem 18. Geburtstag) irgendwo in einer oberschwäbischen Kleinstadt.

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