Hamburg

Kunterbunte Sommergärten: Die City blüht auf

Regenbogenfarbene Schirme über historischer Fassade
1000 bunte Flaggen vereinen sich zum Kunstwerk "Papel Picado Luminar", das wie ein Baldachin die Dammtorstraße überspannt.

Was ist denn in der City los? Überall Blumen, sogar in der Luft. Und dann stehen da noch Blumenschafe und geschmückte Bänke überall. Hamburgs Sommergärten verwandeln grauen Beton noch bis zum 18. August in blühende Oasen. Nichts wie hin!


Überall Blumen, sogar in der Luft. Dazu Sitzbänke unter Sonnensegeln, Gartenoasen und bunte Ballons in den Bäumen. Die City blüht auf und viele ehemals graue Betonflächen werden zu kleinen Oasen. Hamburgs Sommergärten in neun Stadt-Quartieren lohnen einen Besuch.

Blumentiere

Schon mal ein Blumenschaf gesehen? Am Neuen Wall stehen sie gleich in mehreren Farben. Mal blau, mal weiß, mal rosa sind die mit Hortensien bepflanzten Tiere ein beliebtes und sehr geduldiges Fotomotiv. Ein weiteres ansehnliches  Blütentier ist die 3,5 Meter hohe Blumengans am Gänsemarkt. Immer samstags fährt ein Eiswagen von „Bella Italia“ zu den einzelnen blühenden Sommer-Attraktionen.

Pflanzkübel und Bänke in einer Fußgängerzone, im Hintergrund eine vorbeigehende Person
Mit Vogelhäuschen in den Bäumen und Blumenschafen wird auch das Rathausquartier zum Sommergarten.


Luft-Kunstwerke

Auch wenn auf Augenhöhe schon einiges zu sehen ist, lohnt sich auch der Blick nach oben. Über der Dammtorstraße schwebt die „Papel Picado Luminar“ – eine Installation aus 1000 handgefertigten bunten Flaggen aus Mexiko. Wie ein Baldachin spannt sich das runde Kunstwerk über die Straße und ist eine sehenswerte Ergänzung zu den Blütentürmen auf den Fußwegen und ein beliebtes Fotomotiv. Auch das Passagenviertel schmücken in diesen Tagen florale Luftraum-Inszenierungen. Mal sind Blütenringe, mal eine riesige Blumenkugel, die schwebenden Hingucker.   Beliebt bei Fotografen sind auch die „Lichtrefektionen“, spiegelnde  Polygonkonstruktionen, die den  Luftraum über dem Nikolaiquartier bunter machen und neue Blickwinkel eröffnen. Samstag nachmittags treten im Quartier  Pantomimen, Pianisten oder ein Gospel Chor auf.

Pause im Grünen

Sonst sucht man sie oft vergebens, jetzt stehen sie überall: Sitzgelegenheiten mit Sonnensegeln und Blumenschmuck. Also einfach mal Pause machen und ausruhen und mit anderen Sommergärten-Begeisterten ins Gespräch kommen – zum Beispiel im Rathausquartier, das in diesem Jahr erstmals bei den Sommergärten dabei ist. Initiiert und finanziert wird die gesamte Initiative, die 2018 zum ersten Mal startete,  von den Business Improvement Districts (BID) und ihren Grundeigentümern. Schon die kleinen Vogelhäuschen in einem der 31 geschmückten Bäume entdeckt?

Matcha und Lampions

Was für ein romantischer Garten! Auf dem Platz Hohe Bleichen/Heuberg ist eine Teichlandschaft mit Kirschbäumen, Lampions, Bänken und Blumen entstanden. Täglich von 10 bis 18 Uhr ist der Matcha-Stand geöffnet. Liegestühle laden zum Entspannen im Grünen

ein. Schade, dass dieser Platz der Ruhe hier nicht für immer bleiben kann. Also schnell anschauen, bevor  alles verschwunden ist.

Zwei bunte Rikschas auf einem gepflasterten Platz im Park, daneben Stühle und ein Tisch unter Bäumen.
Besonders gut lassen sich die Sommergärten (hier am Heuberg) mit einer Rikscha entdecken.


Ballons in Bäumen

Nächste Station: Ballindamm. Schon von weitem sind die rund 2000 Lampions zu sehen, die in 60 Bäumen hängen und der Straße etwas Spielerisches und Fröhliches verleihen. Auch der Mittelstreifen wurde mit  bepflanzten Schalen  geschmückt.


Bunte Kugeln hängen an Bäumen entlang eines Gehwegs; zwei Personen gehen rechts vorbei.
Bunte Ballons schmücken die Bäume am Ballindamm.


Rikscha-Tour

Alle neun  mit über 17 000 Blumen verschönerten Quartiere lassen sich gut zu Fuß besuchen. Wer es bequemer haben möchte, mietet eine E-Rikscha und verbindet eine entspannte Garten-Tour gleich mit  Sightseeing in der City. Dauer und Strecke können individuell abgesprochen werden.Infos: www.pedalotours.de





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