Kundenzentrum im Grindelhochhaus schließt: Hier gibts Hilfe für Eimsbütteler
Ummelden, Personalausweis beantragen oder Reisepass verlängern – das erledigten die Bewohner von Eimsbüttel und Hamburg-Nord bisher in den Kundenzentren an der Lenhartzstraße und im Grindelhochhaus. Zum 1. April schließen beide Standorte. Ersatz ist bereits gefunden.
Zukünftig müssen die Bürger der beiden Bezirke ihre Meldeangelegenheiten im Christoph-Probst-Weg 4 in Eppendorf erledigen. Zuerst hatte das „Abendblatt“ berichtet. Schon im vergangenen Juni hatte die zuständige Finanzbehörde angekündigt, das Kundenzentrum in der Lenhartzstraße im Zuge des Umzugs des Bezirksamts Hamburg-Nord zum 31. Mai zu schließen.
Die Gründe für den Umzug des Eimsbütteler Kundenzentrums: Die alten Räume waren nicht barrierefrei, boten keine optimale Kundensteuerung, erschwerten Teamarbeit und Klimatisierung im Sommer. Zusätzlich blockierte der Denkmalschutz künftige Sanierungen.
Neuer Standort in Eppendorf: mehr Arbeitsplätze, Parkmöglichkeiten und Barrierefreiheit
Die neuen Räume in Eppendorf sind gut erreichbar, bieten 26 Arbeitsplätze und liegen praktisch an der Grenze zwischen Hamburg-Nord und Eimsbüttel, argumentiert die Finanzbehörde.
Kunden erreichen den Standort mit den Buslinien 22 und 392 über die Haltestelle Frickestraße. Für Autofahrer stehen 17 angemietete und 20 öffentliche Parkplätze zur Verfügung. Sie sind durch Parkscheine vor Dauerparkern geschützt – eine häufige Kritik an den alten Standorten. Auch ausreichend Fahrradstellplätze sind vorhanden.
Senator Andreas Dressel betonte gegenüber dem „Abendblatt”: Am neuen Standort könnten die Termine für Einwohnerangelegenheiten um 15 Prozent steigen. So sollen Hamburger innerhalb von zwei Wochen einen Termin bekommen.
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Auch Staatsrat Alexander von Vogel lobt die Barrierefreiheit am neuen Standort: Alle Kunden können nun ebenerdig betreut werden. Im Grindelhochhaus waren Kunden auf Paternoster, Aufzug oder Treppen angewiesen.
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