Menschen drehen durch: Absurder Ansturm auf diese Becher – bald auch in Hamburg?
Es sind absurde Szenen, die die sozialen Medien in den USA fluten: Menschen drängen in die „Starbucks“-Filialen, um einen besonderen Becher zu ergattern, manche Fans drehen dabei völlig durch, es kommt sogar zu körperlichen Auseinandersetzungen. Das Objekt der Begierde: Der limitierte „Teddy Bear Cup“, ein gläserner Becher in Bären-Optik. Die MOPO hat nachgefragt: Kommt der „Bearista“ auch nach Hamburg?
Um vier Uhr morgens warten Menschenmengen vor „Starbucks“-Filialen in den USA, stürmen in die Cafés, greifen sich die wenigen Bären-Becher. Es kommt teilweise auch zu Rangeleien. Das zeigen Videoausschnitte und Schilderungen, die auf Social Media kursieren. Die Café-Kette hatte vorher ihren neuen weihnachtlichen „Bearista“-Becher (590 ml, für Kaltgetränke geeignet) angepriesen – einen gläsernen Teddybären mit grüner Mütze als Deckel für stolze 30 Dollar (25 Euro). Innerhalb kürzester Zeit waren alle ausverkauft.
Bizarrer Hype um „Teddy Bear Cup“ von „Starbucks“
Und während einige wenige sich – genüsslich aus ihren Bärchen schlürfend – posten, toben die leer Ausgegangenen vor Wut: In einigen Filialen hätten nur ein oder zwei Becher in den Regalen gestanden. Außerdem hätten sich „Starbucks“-Mitarbeiter noch vor Ladenöffnung Exemplare unter den Nagel gerissen. „Enttäuschend, dass so ein großes Unternehmen eine Kollektion rausbringt, die offensichtlich nur Hype und letztendlich Frustration erzeugt“, schreibt jemand auf Instagram.
Auf eBay werden unglaubliche Summen für die Becher verlangt, bis zu 500 Dollar oder sogar (hoffentlich scherzhaft gemeinte) 50.000 Dollar.
Gibt es den „Bearista Cup“ von „Starbucks“ auch in Deutschland?
„Starbucks“ hat sich inzwischen geäußert: „Die Begeisterung hat selbst unsere kühnsten Erwartungen übertroffen“, zitiert „The Independent“ einen Sprecher. „Wir entschuldigen uns für die entstandene Enttäuschung.“
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Und trotzdem fragen sich viele Kaffeetrinker, ob der begehrte Becher diesen Winter auch nach Deutschland kommt. Die Antwort auf eine MOPO-Anfrage bei „Starbucks“ fällt knapp aus, aber deutlich: „Leider nicht.“
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