Kreuzfahrt-Reederei baut Standort Hamburg aus – viel mehr Fahrten
Hamburg gewinnt für die italienische Reederei Costa Cruises deutlich an Bedeutung. Ab der Saison 2026 stockt das Unternehmen die Zahl seiner Kreuzfahrten mit Start in der Hansestadt kräftig auf: Statt bislang zwölf Reisen sind künftig 17 Abfahrten geplant – ein Plus von mehr als 40 Prozent. Damit verlängert Costa zugleich die Nordeuropa-Saison in der Hansestadt bis in den Spätherbst.
Zum Einsatz kommt dabei die Costa Favolosa, die im Hamburger Hafen längst ein vertrautes Bild ist. Der rund 290 Meter lange Kreuzfahrer mit Platz für etwa 3500 Gäste startet von Hamburg aus zu Routen nach Norwegen, zu den Fjorden, zu den Britischen Inseln sowie in den hohen Norden.
Nordeuropa-Saison ab Hamburg verlängert sich bis in den Spätherbst
Neu ist, dass neben den klassischen längeren Nordland-Reisen verstärkt auch kürzere Fahrten von sieben bis acht Tagen angeboten werden. Die letzte Abfahrt ab Hamburg ist für den 8. November 2026 geplant. Das „Abendblatt“ berichtet zuerst.
Mit dem Ausbau setzt Costa Cruises auf gezieltes Wachstum statt auf neue Schiffe. Größere LNG-Neubauten bleiben anderen Fahrtgebieten vorbehalten, Hamburg bleibt bewusst der Stammhafen der Costa Favolosa.
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Neben der Hansestadt ist weiterhin Kiel ein wichtiger Standort: Dort fährt die Costa Diadema in der Sommersaison klassische Ostsee- und Nordeuropa-Routen. (rei)
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