Die Plaza der Elbphilharmonie in Hamburg (Archivbild).

Die Plaza der Elbphilharmonie in Hamburg (Archivbild). Foto: Rabea Gruber/dpa

Kostet der Panoramablick über Hamburg bald Geld?

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Die Stadt Hamburg erwägt, künftig doch Eintritt für die Plaza der Elbphilharmonie zu nehmen. „Das ist eine Diskussion, die wir gerade intensiv führen“, so Kultursenator Carsten Brosda (SPD).

Als Grund nannte Brosda im Interview mit NDR 90,3 den Kostendruck. Das gesamte Geschäftsmodell der Elbphilharmonie sei seinerzeit darauf ausgerichtet gewesen, die Aussichtsplattform zu bewirtschaften.

„Wir haben immer gesagt, dass die Plaza nur bis auf Weiteres eintrittsfrei bleibt“, sagte Brosda. Hamburg müsse momentan 3,6 Millionen Euro aus der Kultur- und Tourismustaxe dafür einsetzen, dass die Elbphilharmonie auf einen Eintritt für die Aussichtsplattform verzichtet.

Elphi-Plaza: Über Eintrittsgeld wurde schon öfter diskutiert

„Wenn ich vor der Wahl stehe, bei Kunst und Kultur sparen zu müssen, um Eintrittsfreiheit auf der Plaza ermöglichen, oder mehr Kultur ermöglichen zu können, wenn ich die Plaza mit einem Eintritt bepreise, bin ich im Lager derjenigen, die sagen: Lass uns einen Plaza-Eintritt nehmen!“, sagte der Senator.

Über einen möglichen Eintritt für die Außenterrasse der Elbphilharmonie wurde schon öfter diskutiert. Entsprechende Überlegungen wurden jedoch immer wieder verworfen.

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Vor allem die Linken in der Hamburger Bürgerschaft hatten darauf bestanden, dass der Zugang zur Plaza kostenlos bleibt. Der spontane Besuch der Plattform ist seit ihrer Eröffnung im November 2016 kostenlos. Lediglich für die Buchung eines Besuchstermins werden zwei Euro erhoben.

Laut NDR 90,3 plant die Elbphilharmonie offenbar unterdessen, die Plaza aufzuwerten. So soll in den Räumen des Restaurants eine Musik-Erlebniswelt entstehen. Kultursenator Brosda bestätigte entsprechende Überlegungen der Elbphilharmonie, ohne Einzelheiten zu nennen. (dpa/mp)

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