Korruptionsverdacht am UKE: Verdächtige Personen freigestellt
Dubiose Machenschaften am UKE: Bei einer Tochtergesellschaft des Universitätsklinikums sind Unregelmäßigkeiten in den Abläufen festgestellt worden. Korruptionsverdacht! Mehrere Personen wurden freigestellt.
Aufgeflogen ist die Sache offenbar bei einer Routinekontrolle. So wurden bei der UKE-Tochter Klinik Facility Management Eppendorf (KFE) Auffälligkeiten bei der Vergabe von Aufträgen festgestellt, teilte die Uni-Klinik mit. Die Patientenversorgung, die Forschungs- und Lehraufgaben des UKE seien davon nicht betroffen.
Unregelmäßigkeiten bei UKE-Tochter: Führungskräfte gefeuert
Die Firma KFE ist mit ihren rund 200 Mitarbeitern für das reibungslose Funktionieren des technischen, baulichen und infrastrukturellen Klinikbetriebs zuständig. Dazu gehört zum einen der Betrieb, die Wartung und Instandhaltung der Gebäudetechnik. Zum anderen die Planung, Koordination und Überwachung von Baumaßnahmen und Sanierungen.
Nachdem die Unregelmäßigkeiten bei der Auftragsvergabe aufgeflogen waren, habe der UKE-Vorstand sofort reagiert und eine Innenrevision veranlasst, heißt es in einem Statement des Krankenhauses. Anschließend sei eine externe Beratungsgesellschaft mit der Überprüfung der Situation beauftragt worden.
Folge: Der Anfangsverdacht auf ein Fehlverhalten einzelner Personen aus der KFE-Geschäftsführung wurde durch die Untersuchungen erhärtet. Daraufhin wurden die Ermittlungsbehörden eingeschaltet und die Aufsichtsbehörde in Kenntnis gesetzt.
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Wie die Klinik bekannt gab, sind die verdächtigen Personen mit sofortiger Wirkung freigestellt worden. Die Ermittlungen laufen. (ng)
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