Auf interaktiven Karten zeigt das Wärmeportal Hamburg, welche klimafreundliche Heiztechnik an welcher Adresse sinnvoll ist.

Auf interaktiven Karten zeigt das Wärmeportal Hamburg, welche klimafreundliche Heiztechnik an welcher Adresse sinnvoll ist. Foto: BUKEA

Klimafreundlich heizen: Neue Karte zeigt, was wo in Hamburg am besten klappt

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Die Stadt Hamburg hat einen Entwurf zur kommunalen Wärmeplanung vorgestellt. Damit will die Stadt einen wichtigen Schritt auf dem Weg zum klimaneutralen Heizen machen, gab die Umweltbehörde bekannt. Der Plan zeige auf, welche Wärmelösungen in verschiedenen Gebieten Hamburgs am besten geeignet seien, hieß es. 

Interaktive Karten im Wärmeportal Hamburg ermöglichen es, online einzusehen, welche Art der Wärmeversorgung vor Ort empfohlen wird. Dadurch werde deutlich, in welchen Bereichen dezentrale Lösungen wie Wärmepumpen besonders geeignet seien, wo gemeinschaftliche Wärmeprojekte sinnvoll sein könnten und wo Wärmenetze ausgebaut oder verdichtet werden könnten.

Acht von zehn Haushalten heizen mit Öl oder Gas

„Die Wärmewende ist zentral, um unsere ambitionierten Klimaziele zu erreichen“, sagte Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Grüne). Aktuell entsteht rund die Hälfte des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen in Hamburg durch die Wärmeversorgung. „Dass derzeit noch acht von zehn Heizungen mit fossilen Brennstoffen betrieben werden, zeigt unser riesiges Potenzial“, betonte die Senatorin.

Auf interaktiven Karten zeigt das Wärmeportal Hamburg, welche klimafreundliche Heiztechnik an welcher Adresse sinnvoll ist. BUKEA
Auf interaktiven Karten zeigt das Wärmeportal Hamburg, welche klimafreundliche Heiztechnik an welcher Adresse sinnvoll ist.
Auf interaktiven Karten zeigt das Wärmeportal Hamburg, welche klimafreundliche Heiztechnik an welcher Adresse sinnvoll ist.

Das Wärmeplanungsgesetz des Bundes verpflichtet Kommunen, bis spätestens 2045 ein Zielbild für klimaneutrale Wärme zu entwickeln. Hamburg strebt mit seinem eigenen Klimaschutzgesetz die Klimaneutralität bereits bis 2040 an. 

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Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbetreibende sind eingeladen, ihre Anregungen und Hinweise zum Entwurf des Wärmeplans über das Beteiligungs-Portal Diplanung einzureichen. Die Beteiligungsphase läuft noch bis zum 14. April. Der finale Beschluss des Wärmeplans ist bis Ende Juni 2026 geplant. (dpa/mp)

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