Kilometerlange U4-Baugrube bleibt länger als gedacht

Die U4 soll zwei neue Haltestellen bekommen (Symbolbild).
Die U4 soll zwei neue Haltestellen bekommen (Symbolbild).

Über zwei Kilometer erstreckt sich die Baugrube an der Manshardtstraße – hier entstehen zwei neue Haltestellen für die U4. Das Ziel: Die Horner Geest besser an den öffentlichen Nahverkehr anzubinden. Doch statt wie geplant 2026 soll die U4 in diesem Bereich erst später in Betrieb gehen. Und die Baustelle bis dahin bestehen bleiben.

Während sich die Arbeiten auf dem ersten U4-Bauabschnitt rund um die Haltestelle Horner Rennbahn und das U2/U4-Kreuzungsbauwerk im Zeitplan befinden, dauert der zweite Bauabschnitt in Richtung Horner Geest länger als erwartet.

„An einigen Stellen ist der Grundwasserstand verhältnismäßig hoch“, schreibt die Hamburger Hochbahn auf MOPO-Anfrage. Für den Bau der beiden neuen Haltestellen Stoltenstraße und Horner Geest wurden im Untergrund nun spezielle Sohlen erstellt, die die Baugrube abdichten und schützen sollen.

Bahnlinie U4 in Hamburg: Zeitplan verzögert sich

Doch die reichen offenbar nicht aus: „Bei den Arbeiten wurde festgestellt, dass der Baugrund wasserdurchlässiger ist als durch Voruntersuchungen bereits bekannt war. Im Zuge dessen wurde der Untergrund auf einer größeren Fläche abgedichtet“, so die Hochbahn. Die Arbeiten seien mittlerweile erfolgreich abgeschlossen worden.

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Der Zeitplan für die U4 ändert sich wegen der Bauarbeiten allerdings. Die U4-Verlängerung auf die Horner Geest soll statt 2026 nun erst im Herbst 2027 in Betrieb genommen werden. (abu/mwi)

Über zwei Kilometer erstreckt sich die Baugrube an der Manshardtstraße – hier entstehen zwei neue Haltestellen für die U4. Das Ziel: Die Horner Geest besser an den öffentlichen Nahverkehr anzubinden. Doch statt wie geplant 2026 soll die U4 in diesem Bereich erst später in Betrieb gehen. Und die Baustelle bis dahin bestehen bleiben.