Kein Senatsfrühstück für Udo – das ist der Grund
Ein Hamburger Urgestein wird 80. Udo Lindenberg feiert am Sonntag seinen Geburtstag. Doch im Gegensatz zu anderen Ehrenbürgern bekommt er kein Senatsfrühstück. Der Grund bringt zum Schmunzeln.
Die Stadt Hamburg feiert die runden Geburtstage ihrer Ehrenbürger gerne mit einem eleganten Senatsfrühstück. Für Musiker Udo Lindenberg wird aber nicht im Gästehaus eingedeckt, wie ein Sprecher des Senats der Deutschen Presse-Agentur sagte. Doch warum?
Udo Lindenberg steht nicht gerne früh auf
Der Grund ist lapidar: „Das Senatsfrühstück passt nicht so ganz zum Tagesablauf von Udo Lindenberg“, sagte der Sprecher. Lindenberg steht erst spät auf, er macht die Nacht gerne zum Tag. Gefeiert wird aber natürlich trotzdem. „Was stattdessen gemacht wird, wird noch abgestimmt. Wir sind im Gespräch und suchen nach der richtigen Gelegenheit.“
Udo Lindenberg wird am Sonntag (17. Mai) 80 Jahre alt. Der Panikrocker, der seit vielen Jahrzehnten im Atlantic-Hotel an der Außenalster wohnt, steht in der Regel erst am Nachmittag auf. Nachts malt er oft, wie er der dpa kürzlich sagte.
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Lindenberg ist seit 2022 Ehrenbürger der Stadt Hamburg. Es ist die höchste Auszeichnung der Hansestadt. Weitere noch lebende Ehrenbürger sind Schriftstellerin Kirsten Boie, Ballettchoreograf John Neumeier und Unternehmer Michael Otto. 37 Menschen wurde die Auszeichnung bislang verliehen. (dpa/esk)