Mega-Event oder Größenwahn? Wie sich Hamburgs Olympia-Lager in Stellung bringen
Für die einen ist es das sportliche Mega-Event, für die anderen purer Größenwahn: Ende Mai stimmen die Hamburger darüber ab, ob die Stadt sich auf Olympische Spiele bewerben soll. Schon jetzt bringen sich Befürworter und Gegner von Olympia in Hamburg in Stellung: Der Senat wirbt fleißig für sportlichen Teamgeist – diesmal soll alles anders werden als 2015. Die Gegner zeigen auf Paris und warnen davor, alte Fehler zu begehen.
Beim Neujahrsempfang der SPD-Fraktion im Rathaus standen alle Zeichen auf Olympia: „Sport ist das eine, was uns alle zusammenhält“, schwor Fraktionschef Dirk Kienscherf die Anwesenden ein. Neben der Fraktion stand ein riesiger roter Aufsteller des Hamburg-Tores auf der Bühne – behängt mit einer Goldmedaille. In einer euphorischen Rede bezeichnete Kienscherf Hamburg gar als „die Sportstadt in Deutschland“.
Bürgermeister Peter Tschentscher, den Kienscherf als „Teamchef“ der Stadt begrüßte, wiederholte sein Mantra der Chancen und „Strahlkraft“ für Hamburg. Diesmal: keine teuren Neubauten (das HSV-Stadion brauche man eh), frühere Bürgerbeteiligung, bessere Integration in die Stadt, gesicherte Finanzierung. Neben ihm auf dem Podium warben Olympia-Parakanutin Edina Müller und HSV-Legende Horst Hrubesch.
- Deutsch (Deutschland)
MOPO+ Abo
für 1,00 €Jetzt sichern!Neukunden lesen die ersten 4 Wochen für nur 1 €!Zugriff auf alle M+-ArtikelWeniger Werbung
Danach nur 7,90 € alle 4 Wochen //
online kündbarMOPO+ Black Week Deal
1 Jahr für 52 €Jetzt sichern!1 Jahr M+ für 1 € pro Woche lesen!Zugriff auf alle M+-ArtikelWeniger Werbung
Im zweiten Jahr 79 € //
online kündbar
Anmerkungen oder Fehler gefunden? Schreiben Sie uns gern.