Das „Chuan Heritage“ ist der Testsieger in der Kategorie „Asien“.

Das „Chuan Heritage“ ist der Testsieger in der Kategorie „Asien“. Foto: Chuan Heritage

Italiener, Asiate, Grieche: Das sind die besten Restaurants in Hamburg

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Pasta, Asia-Gerichte, Steak: Wo schmeckt es in Hamburg am besten? Bei einer großen Gala in der Fischauktionshalle wurde am Montagabend der „Genuss Michel“ verliehen, der wichtigste Gastro-Preis im Norden. Die Jury des Magazins „Genuss Guide“ hatte die Restaurants der Hansestadt anonym getestet – und die Gewinner in 24 Kategorien gekürt. Das sind die Empfehlungen der Experten:

Das beste asiatische Lokal Hamburgs: „Chuan Heritage“

Erst Anfang des Jahres hat das „Chuan Heritage“ im Eppendorfer Weg 204 (Hoheluft-Ost) eröffnet. „Mein Restaurant ist für alle gedacht, die die chinesische Kultur und Schärfe mögen“, sagt Inhaberin Wendy Chen. Hier gibt es die authentische Küche der Region Sichuan – sie ist bekannt für sehr scharfe und ölige Gerichte sowie für den Sichuanpfeffer, der ein prickelndes, taubes Gefühl auf Zunge und Lippen hinterlässt. Auf der Speisekarte stehen zum Beispiel das bekannte Gericht „Mapo Tofu“ mit Tofu und Rinderhack in Chili-Öl (16,80 Euro) oder „Gong Bao Chicken“, gebratenes Hühnerfleisch mit Erdnüssen und Gewürzen (18,90 Euro).

„Kasa“: Preisträger in der Rubrik Italien

Im „Kasa“ in der Bellealliancestraße 32 (Eimsbüttel) gibt es sizilianische Küche von Inhaber Claudio Sambito. Am Tresen können die Gäste ihm beim Kochen zugucken. Auf der Karte stehen Gerichte wie Arancine, mit Spinat und Käse gefüllte Reisbällchen (18 Euro), oder Pasta mit Pecorino und Artischocken (24 Euro). Die Fischgerichte wechseln je nach Angebot des Fischmarkts. Mittags kosten Hauptgerichte zwischen 10,90 und 12,50 Euro.

Testsieger „Französische Küche“: Das Bistro „Legler’s“

Moderne französische Küche gibt es im kleinen Bistro „Legler’s“ in Ottensen (Hohenesch 55). „Fernab ausgetretener Pfade werden regionale und saisonale Produkte neu interpretiert“, heißt es. Es gibt zum Beispiel gegrillten weißen Spargel mit Castelfranco-Birnen-Salat und Buttermilchsoße (16 Euro) oder hausgemachte Linguine mit Nordseekrabben, Wolfsbarsch, Miesmuscheln und Krustentiersoße (29 Euro).

Essen wie in Spanien: Das „Nanai“ in Hamburg

Früher hieß das Restaurant „Marbella“, heute ist es das „Nanai“: In dem spanischen Lokal in der Dorotheenstraße 104 (Winterhude) kocht Julian Castro. Zu den Hauptgerichten zählen ein Rinderfilet mit Gemüse und Rosmarinkartoffeln (42,50 Euro) oder ein Risotto mit Meeresfrüchten (32,50 Euro).

Testsieger 2026: Der Grieche „Xenios bei Themi“

Fleisch- und Fischgerichte sind die Spezialität im Restaurant „Xenios bei Themi“ in der Osterstraße 46 (Eimsbüttel). Zu Oktopus, Gyros, Bifteki oder Lachs gibt es Wein von griechischen Weingütern – in „echt griechischer Atmosphäre“. Klassisches Gyros oder zwei Souvlaki-Spieße kosten jeweils 17,90 Euro.

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„Pastorale“: Vegane Gerichte vom Sternekoch

Sternekoch Marc Mueller ist der Inhaber des „Pastorale” in Stellingen. Florian Quandt
Sternekoch Marc Mueller ist der Inhaber des „Pastorale” in Stellingen.
Sternekoch Marc Mueller ist der Inhaber des „Pastorale” in Stellingen.

In der Kategorie „Veggie & Vegan“ ist das „Pastorale“ in der Molkenbuhrstraße 8 der Testsieger. Sternekoch Marc Mueller hat das Café der Kirchengemeinde Stellingen übernommen. Hier gibt es tagsüber Kaffee und Kuchen und zwei bis drei Mittagstischgerichte (ab 9,90 Euro) – wie Fusilli mit cremiger Pestosoße, Kürbissuppe oder gegrillten Blumenkohl, italienisch zubereitet. Abends gibt es hier dann gehobene Küche. Das Drei-Gänge-Menü kostet 59 Euro. Mit wenigen Ausnahmen kommen hier nur vegetarische und vegane Speisen auf den Tisch.

Weitere Testsieger des „Genuss Michel“ 2026:

Pizza: „Spaccaforno“
Portugal: „Nau“
Sushi: „Yoshi“ im Alsterhaus
Orient: „L’Orient“
Indien: „Goa“
Weltweit: „Greta Oto“
International: „Pfeiffers“
Fisch: „Fischereihafen Restaurant“
Fleisch: „Theo’s“
Burger: „Dulfs“
Heimatküche: „Bullerei“
Gourmet: „Cornelia Poletto“
Szene-Läden: „Arc“
Lunch: „Frischeparadies“
Hamburgs Norden: „Reitstall Klövensteen“
Hamburgs Osten: „Alte Rader Schule“
Hamburgs Süden: „Gasthaus zur Post“
Lüneburg: „Viscvle“

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