Freibad Marienhöhe in Sülldorf

Das Freibad Marienhöhe ist eines von zwei Sommerbädern im Bezirk Altona. Hier ist es an sonnigen Tagen rappelvoll. Ein Besuch lohnt sich aber immer! Foto: Imago

Ist der Sommer gerettet? Altona will Freibäder zukunftsfest machen

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Die Bezirksversammlung Altona hat einen Antrag beschlossen, mit dem die Freibäder im Bezirk zukunftsfest gemacht werden sollen: stabile Öffnungszeiten, mehr Personal und Schwimmkurse.

Nach einem ungewohnt langen Winter, haben sich in den vergangenen Tagen bei über zehn Grad und Sonnenschein bereits Frühlingsgefühle in Hamburg breitgemacht. So manch einer denkt da schon an die Freibadsaison. So wie die Mitglieder der Bezirksversammlung in Altona: Denn SPD, CDU und Grüne haben beschlossen, dass die Freibadinfrastruktur im Bezirk zukunftsfest aufgestellt werden soll.

Freibäder haben wachsende gesellschaftliche Bedeutung

Das bedeutet: verlässliche Öffnungszeiten, ausreichend Personal und zusätzliche Schwimmangebote während der Sommermonate. Der Antrag geht auf eine Initiative der SPD-Fraktion zurück. In einer Pressemitteilung wird auf die wachsende Bedeutung von Freibädern hingewiesen. Denn die Temperaturen steigen, die Besucherzahlen wachsen und Wartelisten für Schwimmkurse sind weiterhin lang.

„Freibäder übernehmen mehr als nur eine Freizeitfunktion – sie sind Lernorte, soziale Treffpunkte und ein unverzichtbarer Bestandteil öffentlicher Daseinsvorsorge“, heißt es in der Mitteilung.

Zusätzliche Schwimmkurse zur Freibadsaison?

Die zuständige Behörde soll künftig prüfen, wie insbesondere das Sommerfreibad Osdorfer Born und das Sommerfreibad Marienhöhe so aufgestellt werden können, dass dauerhafte Öffnungszeiten gewährleistet sind.

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Es soll auch geprüft werden, ob während der Freibadsaison zusätzlich Schwimmkurse angeboten werden können. Dazu erklärt Oliver Schmidt, Co-Vorsitzender der SPD-Fraktion Altona: „Wenn Freibäder wegen Personalmangels oder fehlender Planung nur eingeschränkt öffnen können, verlieren Familien wichtige und bezahlbare Angebote vor Ort.“ Das wolle man mit dem neuen Antrag verhindern. (mp)

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