Die Sängerin und Moderatorin Ina Müller spricht über ihre Arbeitsmoral (Archivibild).

Die Sängerin und Moderatorin Ina Müller spricht über ihre Arbeitsmoral (Archivibild). Foto: picture alliance / dpa | Kirsten Nijhof

„Ich schäm’ mich ein bisschen dafür“: Das denkt Ina Müller über junge Mitarbeiter

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Wenn Ina Müller ein Album aufnimmt, Lieder schreibt oder eine neue Sendung von „Inas Nacht“ vorbereitet, kommt sie schnell in einen kaum zu stoppenden Arbeitsflow. Das erzählt sie jetzt in einem Interview. Doch sie lernt auch von ihrem Team.

Die Hamburger Sängerin und Moderatorin ist als Chefin der Late-Night-Show „Inas Nacht“ durchaus streng und arbeitet gern lang. „Ich probe halt bis zum Erbrechen und dann könnte ich ja auch mal sagen: ,Jetzt einfach mal alle Pause machen, jeder macht sich einen Kaffee‘, aber das fällt mir immer so schwer“, sagte die 60-Jährige der deutschen Presseagentur in Hamburg.

Sie sei in der Hinsicht ein Arbeitstier. „Ich bin wirklich die späte Generation Wirtschaftswunder. Wer viel arbeitet, dem gelingt auch viel.“

Ina Müller: Das denkt sie über die jüngere Generation

Deshalb falle es ihr schwer, in dieser Hinsicht auch einmal locker zu lassen, gab sie mit einem Lachen zu. „Durch meine Sendung und die Tour arbeite ich ja auch viel mit jungen Leuten, da merke ich einen Unterschied und denke oft: ‚Bitte, geh doch einfach mal ’n Schritt schneller, und heb’ die Füße an. Und dann schäm’ ich mich immer ein bisschen dafür, weil das so omahaft ist. Laut würde ich das aber nie sagen, ich schüttel‘ nur innerlich den Kopf und denke: ,Alter, so wird das nie was mit dir!‘“

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Dabei bringe genau diese Art Leute sie aber auch zum Nachdenken. „Vielleicht ist deren Weg ja der bessere Weg. Sich ein bisschen Zeit nehmen, ein bisschen mehr ‚om‘ sein.“

Mitte November erschien Müllers neues Album „6.0“, das derzeit auf Platz 1 der deutschen Album-Charts steht. Im Oktober 2026 startet ihre Tour durch Deutschland. Mehr als 50 Konzerte sind bislang geplant. (dpa/mp)

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