Hamburg
In der Fußgängerzone wird gerödelt: Hotel, Wohnungen, Tunnel – alles gleichzeitig
Keine Sommerpause auf den Baustellen auf der Lüneburger Straße. Beton-Kunstwerke sind bereits abgebaut, Fußgänger laufen über breite Rampen.
Wer aktuell in Harburgs Fußgängerzone unterwegs ist, muss sich auf Rampen bewegen und stößt auf viele verhüllte Gebäude und geschützte Baumstämme. Es laufen gerade etliche Baumaßnahmen gleichzeitig und die müssen alle koordiniert werden.
Im Gloriatunnel werden die Treppen erneuert und die barrierefreien Bereiche verbreitert. Dort führt gerade eine große Rampe mitten durch die Baustelle. Die Arbeiten laufen bis zum März 2027: Die gesamte Rampen- und Treppenanlage im Zugangsbereich zum Tunnel wird saniert.
Der treppenfreie Bereich wird dabei verbreitert, die Treppen sollen weniger Stufen bekommen. Wer keine Stufen steigen kann, hat bald die Möglichkeit, mit dem Fahrstuhl zu fahren. Die Anlage am Anfang des Gloriatunnels ist schon seit Monaten installiert, aber noch abgesperrt.
Fahrstuhl statt Treppen: Noch ist Stillstand
Die großen Betonelemente, die als Kunstwerke vor dem Tunnel standen, sind größtenteils demontiert. Jetzt werden viele Putzarbeiten erledigt und dann Kacheln erneuert. Im Tunnel wird die gesamte Entwässerung erneuert, damit sich dort endlich kein Regenwasser mehr sammelt.
Der zuständige Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer verspricht, dass der Tunnel trotz der tiefgreifenden Sanierung während der gesamten Bauzeit begehbar bleibt. Dafür erfolgt die Sanierung in mehreren aufeinanderfolgenden Bauphasen.
Wer über die Rampe durch den Gloriatunnel kommt, findet sich auf der Lüneburger Straße gleich an einer weiteren Baustelle wieder. Rechts und links wird derzeit gebaut, was das Zeug hält.
Auf sieben Geschossen entsteht in einer Baulücke ein Aparthotel mit 88 Zimmern, das im Herbst 2026 bezugsfertig sein soll. Gegenüber soll es bald auf sechs Geschossen 65 Apartments geben, dieses Gebäude steht bereits größtenteils, ist aber immer noch verhüllt.
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