Ikea-Filiale in Hamburg – Stellenabbau geplant?
Es war die erste innerstädtische Filiale in Deutschland, die vor zwölf Jahren in der Großen Bergstraße eröffnete. Doch am Ikea-Standort in Altona stehen Veränderungen an. Nach MOPO-Informationen ist dort der Abbau von Arbeitsplätzen geplant.
Am 30. Juni 2014 öffnete das schwedische Möbelkaufhaus in Altona, damals eine Neuheit. Zuvor gab es heftigen Streit im Stadtteil. Ikea ist gut für Altona, denn es belebt die heruntergekommene Große Bergstraße, sagten die Befürworter. Ikea ist schlecht für Altona, denn es sorgt für eine Yuppisierung des Stadtteils und einen Verkehrsinfarkt, sagten die Gegner. Es gab ein Bürgerbegehren für Ikea, eines dagegen. Die Filiale in der Fußgängerzone sollte eine junge, urbane Kundschaft anziehen. Ikea investierte am Standort damals mehr als 80 Millionen Euro, etwa 300 Arbeitsplätze entstanden.
Ikea in Altona war erste deutsche innerstädtische Filiale
Doch nun soll in der Filiale der Rotstift angesetzt werden. Nach MOPO-Informationen sollen dort Stellen abgebaut werden. Wie viele, ist nicht bekannt.
Auf Anfrage antwortete Ikea nicht konkret. Nur so viel: „Für den Standort Hamburg-Altona befinden wir uns aktuell in einem Planungsprozess, um die Zukunft des Standorts aktiv zu gestalten. Eine finale Entscheidung ist noch nicht gefallen.“
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Ikea kündigte im Februar bereits an, im August ein Callcenter des Unternehmens in Rostock zu schließen. Als Grund wurden langfristige, strukturelle Erwägungen, darunter das Auslaufen des Mietvertrags, genannt. 279 Arbeitnehmer sind von dieser Maßnahme betroffen.
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