Collien Fernandes

Schauspielerin Collien Fernandes erhebt schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann (Archivbild). Foto: picture alliance / HMB Media | Uwe Koch

Collien Fernandes über Ulmen: „Was er mir gegenüber gestanden hat“

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Eine Woche nach Bekanntwerden der Vorwürfe der Schauspielerin Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen meldet sich Fernandes auf Instagram erneut zu Wort. Sie schreibt darüber, was der Schauspieler ihr „gestanden“ haben soll. Für Ulmen gilt die Unschuldsvermutung.

Tausende Menschen demonstrierten am Donnerstagabend auf dem Hamburger Rathausplatz gegen digitale Gewalt und für eine bessere Strafverfolgung. Auch die Schauspielerin Collien Fernandes trat auf die Bühne. Die 44-Jährige hatte die aktuelle Debatte mit ihren Anschuldigungen gegen Ex-Mann Christian Ulmen im „Spiegel“ ausgelöst.

Fernandes konkretisiert Vorwürfe gegen Ulmen

Wenige Stunden zuvor hatte sie am Donnerstag auf Instagram ihre Vorwürfe gegen Ulmen konkretisiert: „Was er mir gegenüber gestanden hat“, steht zu Beginn in dem Instagram-Post. Fernandes bezieht sich damit auf ein angebliches Geständnis ihres Ex-Mannes im Dezember 2024, von welchem der „Spiegel“ in der vergangenen Woche berichtet hatte.


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Ulmen habe einen „Degradierungsfetisch“ entwickelt, „mit dem er nicht mehr aufhören konnte“, schreibt Fernandes weiter in dem Post. „Es macht ihn geil, mich zu erniedrigen und mich auf eine Art in meinem beruflichen Umfeld zu präsentieren, von der er wusste, dass ich sie schrecklich finden würde.“ Dieses Verhalten habe ihm ein Gefühl von Macht über sie gegeben, so die Vorwürfe der Schauspielerin.

Weiter führte sie aus, dass Ulmen im Laufe der vergangenen zehn Jahre diverse Fakeprofile unter ihrem Namen auf Social Media erstellt und darüber männlichen Usern pornografische Videos und erotische Fotos geschickt haben soll. „Dabei war ihm wichtig, dass alles glaubwürdig wirkt und dass das erotische Material privat anmutet, so als habe ich mich heimlich beim Sex gefilmt, selbst nackt aufgenommen“, schreibt Fernandes. Ihren Angaben nach seien so mit rund 30 Männern intensive Online-Affären entstanden.

Fernandes kritisiert Berichterstattung

Für Christian Ulmen gilt die Unschuldsvermutung. Sein Anwalt Christian Schertz hatte bereits rechtliche Schritte gegen die Berichterstattung des „Spiegel“ angekündigt, bei der es sich „in großen Teilen um eine unzulässige Verdachtsberichterstattung” handle.

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Neben den Vorwürfen gegen ihren Ehemann übte Fernandes auch Kritik an der Berichterstattung über ihren Fall: Sie beschreibt, „im 5-Minuten-Takt 30-seitige Fragebögen“ zu erhalten, die sie kurzfristig beantworten solle. „Ich komme nicht mehr hinterher! Ich kann nicht mehr!“, so die Schauspielerin. Zeitgleich fordert sie dazu auf, „dem Täter mal Fragen“ zu stellen. Die Berichterstattung sei laut Fernandes „einseitig“, da der Beschuldigte nicht unter Eid aussagen wolle. „Ich schon. Überlegt doch mal, warum…“ (mp)

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