Hobenköök-Chefkoch Thomas Sampl

Hobenköök-Chefkoch Thomas Sampl Foto: picture alliance / Eibner-Pressefoto | Eibner-Pressefoto

„Mein schlimmster Absturz? Ich habe nur gelungene Abstürze“

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Thomas Sampl betreibt die „Hobenköök“ im Oberhafen, die gleichzeitig Restaurant und Markthalle ist. Dort werden regionale saisonale Zutaten verkauft und zubereitet. Der 46-Jährige liebt Aalsuppe, Wilhelmsburg und gute Laune.

1. Wenn Sie einen Tag alles in Hamburg entscheiden könnten, worum würden Sie sich kümmern? In allen öffentlichen Einrichtungen gibt es regionales Gemüse von den Bauern und Bäuerinnen aus der Region. Und natürlich Obst. Und das alles geschieht so, dass es für alle Seiten Spaß macht, das ist das Wichtigste – für den Produzenten, für denjenigen, der oder die es zubereitet, und für den Konsumenten. Also dreimal Spaß.

2. An welchem Ort in Hamburg geht Ihnen das Herz auf? Im Oberhafengarten, wenn das Grün zurückkehrt und die ersten Pflanzaktionen beginnen. Das ist halt ein unglaublich schöner Ort. Ist sehr ruhig mit wundervollen Projekten, einer sehr netten Gemeinschaft um einen herum, und da kann man schon die ein oder andere Stunde verbringen.

3. Welche Hamburger Spezialität ist unverzichtbar – und welche völlig überschätzt? Unverzichtbar ist wirklich Hamburger Aalsuppe. Die ist gerade im Winter, so richtig lecker zubereitet, deftig und mit diesen süßen Aromen und ein bisschen Raucharoma, schon fantastisch. Rote Grütze wird eindeutig überbewertet. Also gibt wirklich nix Langweiligeres als rote Beerengrütze. Sehr einschläfernd, meistens viel zu sauer oder viel zu süß.

4. Welcher Hamburger Stadtteil ist der schönste? Ein schöner Stadtteil ist auf jeden Fall Flottbek, und dann bin ich im Moment sehr in love mit Wilhelmsburg, weil das auch sehr schön ist, so zum Verweilen.

5. Welche drei Dinge machen Sie glücklich? Glücklich machen mich drei einfache Dinge: gutes Essen, gute Leute und gute Laune.

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6. Worüber mussten Sie zuletzt richtig lachen? Über mein Kostüm, was ich mir zum Karneval zusammengestellt hatte!  Ich war eine Discokugel und habe mir beim Basteln den Finger an den Spiegelblättchen festgeklebt …

7. An welchem Ort hatten Sie Ihren ersten Kuss? Der erste Kuss war tatsächlich in einem verwilderten Schrebergarten!

8. In welchem Laden hatten Sie Ihren schlimmsten Absturz? Schlimme Abstürze? Eigentlich hab ich immer nur gelungene Abstürze – und der letzte war, glaube ich, in der „Thai Oase“.

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