Hmmh! Hier schmeckt der Apfelkuchen besonders gut

Matthias Max
Matthias Max backt als „Herr Max" nicht nur aufwändige Torten, sondern auch mal einen einfachen veganen Apfelkuchen mit Streuseln.

Überall duftet es nach Äpfeln – und im Alten Land biegt sich jeder Baum unter seiner Last. Doch wo schmeckt der Apfelkuchen jetzt am besten? Wir haben uns durch die schönsten Cafés rund um Hamburg probiert – vom Deichblick bis zur Sahnehaube.

Äpfel Altes Land
Die Apfelernte im Alten Land ist in vollem Gange. Gelagert werden die Äpfel zunächst in Holzkisten.

Äpfel ohne Ende

Im Alten Land sind Äpfel jetzt allgegenwärtig. Jeder Hof verkauft Apfelprodukte, von Saft über Marmelade bis zu Obstbränden und Apfel-Secco. Viele Höfe laden zudem zu Kaffee und Kuchen ein. Seit 1720 lebt die Familie Quast im beeindruckenden Fachwerkhaus mit der typischen Altländer Pforte in Neuenfelde. Inhaberin Anne-Cathrin Giese serviert in der Altländer Stube oder bei schönem Wetter im großen Garten neben zahlreichen anderen Torten Apfelschmand- und Apfelcremetorte sowie gedeckten Apfelkuchen. „Manchmal backen wir bis zu 30 Torten am Tag“, sagt sie.

Puurten Quast, Nincoper Straße 45, 21129 Neuenfelde, Fr bis So 14 bis 18 Uhr

Torten Puurten Quast
Apfelcreme, Apfelschmand oder gedeckter Apfelkuchen: bei Puurten Quast stehen gleich drei Optionen zur Wahl.

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Pause an der Elbe

Gut, dass das Elbcafé auf Stelzen gebaut ist und direkt am Deich steht, denn so haben Gäste vom Innenraum und vor allem von der großen Terrasse einen schönen freien Blick auf die Elbe. Falls sie beim Tortenessen überhaupt ans Hinausschauen denken. Die Auswahl an frisch gebackenen Kuchen ist groß, das Obst für den Apfel-Streuselkuchen und für alle weiteren Backwaren kommt direkt von den Bauern aus der Elbmarsch.

Das Elbcafé, Drennhäuser Elbdeich 1921423 Drennhausen, Mi/Do 14 bis 17 Uhr, Fr 9 bis 17 Uhr, Sa 14 bis 18 Uhr, So 9 bis 18 Uhr

Elbcafe
Gute Kombination: Torten mit Flussblick gibt es im Elbcafe in Drage/Drennhausen.
Apfelkuchen
Mit Sahne schmeckt Apfelkuchen am besten.

Gern mal vegan

Matthias Max, besser bekannt als „Herr Max“ ist eine Institution in Hamburg. Auch wenn das beliebte Café im Schanzenviertel seit einem Jahr geschlossen ist, läuft die Tortenmanufaktur in Eppendorf weiter auf Hochtouren. Kuchenfreunde wählen ihre Lieblingsstücke meist zum Mitnehmen aus oder geben Bestellungen für Hochzeits- und Geburtstagstorten auf. Wenn der Patissier nicht gerade süße Kunstwerke zaubert, backt er auch gern mal einen bodenständigen Apfelkuchen. Vegan, mit Zimt, Mandelmehl, nicht so viel Zucker und mit selbst gepflückten Äpfeln aus dem Alten Land. Hmmmh!

Herr Max, Hegestraße 44, Eppendorf, Mo bis So 12 bis 17 Uhr

Cafe Freda
Gemütliche Umgebung und täglich frische Torten: das Café Freda in Eilbek.

Strudel oder Streusel?

Das Café Freda gibt es zweimal in Hamburg – in Bahrenfeld und in Eilbek. In gemütlicher Wohnzimmeratmosphäre schmeckt hier alles gut – jetzt vor allem der Apfelkuchen, den Inhaberin Johanna Gaede-Freda täglich selbst backt. Legendär sind auch die Kuchenkreationen in der Ohlendorff’schen Villa in Volksdorf. Der Feinschmecker hat das denkmalgeschützte Gebäude mit dem sechs Meter langen Kuchentresen als eines der besten Cafés Deutschlands ausgezeichnet. Drei Konditoren sind hier im Einsatz. Ein Ausflug lohnt sich doppelt: Nach der Tortenschlacht (Tipp: den Apfelstrudel probieren!) kann man dem Museumsdorf ganz in der Nähe einen Besuch abstatten – der Eintritt ist frei und vielleicht hängen dort sogar noch ein paar Äpfel an den Bäumen.

Café Freda, Theodorstraße, Bahrenfeld, Mo bis So 10 bis 17 Uhr, Di geschlossen – und Wandsbeker Chaussee 3, Eilbek/Wandsbek, Mo bis So 10 bis 17 Uhr

Die Villa, Im Alten Dorfe 28, Volksdorf, Di bis So 10 bis 18 Uhr

Überall duftet es nach Äpfeln – und im Alten Land biegt sich jeder Baum unter seiner Last. Doch wo schmeckt der Apfelkuchen jetzt am besten? Wir haben uns durch die schönsten Cafés rund um Hamburg probiert – vom Deichblick bis zur Sahnehaube.