Tod am Strand: Als zwei Lesben sterben, wird Hamburgs erste Kommissarin gefeuert
Juli 1931, Nordseeinsel Pellworm. Zwei Frauen liegen nebeneinander am Strand. Ein Tuch bedeckt ihre Gesichter. Leute, die vorbeikommen, halten sie für schlafende Badegäste. Niemand schöpft zunächst Verdacht. Erst Tage später, nach Wetterumschwung und Flut, wird klar, dass die beiden tot sind. Es handelt sich um zwei Kriminalbeamtinnen aus Hamburg. Der Tod des lesbischen Paares wird zum großen Hamburg-Skandal des Jahres 1931. Und er markiert den Wendepunkt in der Karriere einer Frau, die vier Jahre zuvor mit dem Auftrag in die Hansestadt gekommen ist, die Polizei zu verändern.
Von Josephine Erkens ist die Rede, die seit 1927 Chefin von Hamburgs „Weiblicher Kriminalpolizei“ (WKP) ist. Dabei handelt es sich um eine der ersten Polizeieinheiten auf deutschem Boden, die ausschließlich mit Frauen besetzt und von einer Frau geleitet werden. Manchen Männern gefällt das gar nicht, und ihnen kommt der Selbstmord der beiden Beamtinnen ganz recht. Sie nutzen ihn, um die WKP-Chefin abzusägen – doch dazu später mehr.
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