Goldrausch in Kalifornien: Als die ersten Hamburger in den Wilden Westen aufbrechen
Der „Hamburger Veermaster“ – ein Shanty, den fast jeder mitsingen kann. Aber haben Sie sich schon mal gefragt, worum’s da eigentlich geht? Warum Seeleute auf Schiffen unterwegs sind, deren Masten „so scheev“ sind „as den Schipper sien Been“? Kaum einer weiß, dass hier die Geschichte der Menschen erzählt wird, die Mitte des 19. Jahrhunderts dem Ruf des Goldes nach Kalifornien folgten. „There is plenty of gold, so I am told, at the banks of Sacramento“ – in diesem Refrain spiegelt sich die Sehnsucht einer ganzen Epoche. Vor 180 Jahren brechen in Hamburg erstmals Schiffe zur Westküste Nordamerikas auf – mit Menschen an Bord, die den Geschichten Glauben schenken, dort liege das Gold förmlich auf der Erde und müsse nur aufgehoben werden.
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