Streikende steigen aus Protest in die eiskalte Elbe.

Streikende steigen aus Protest in die eiskalte Elbe. Foto: CityNewsTV

Skurrile Aktion: Hier gehen Hamburgs Streikende baden

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„Gegen die Kälte der Arbeitgeberpolitik“: Vor der nächsten Tarifrunde im öffentlichen Dienst der Länder haben die Gewerkschaften Verdi und DBB Nord in Hamburg zum Warnstreik aufgerufen. Bei einer Kundgebung am Dienstag nahmen Protestierende den Slogan wörtlich – und stiegen in die eiskalte Elbe.

Um ihre Botschaft zu verdeutlichen, sind am Vormittag einige Demonstranten trotz der eisigen Kälte ins Wasser gegangen. Ihr Motto: „Wir gehen baden, damit der Norden nicht absäuft“. Sie hatten allerdings Kälteschutzanzüge an, als sie an den Magellan-Terrassen (HafenCity) in die kalte Elbe stiegen. Die Aktion war Teil einer Demonstration von den Landungsbrücken bis hin zu den Magellan-Terrassen. Parallel zu der Kundgebung in der HafenCity zogen Protestierende auch ab 10 Uhr von der Europa-Passage aus durch die Innenstadt.

Nach Polizeiangaben beteiligten sich an der Innenstadt-Demo in der Spitze rund 2500 Menschen, in der HafenCity rund 2000.

Hamburg: Warnstreiks wegen der Tarifverhandlungen

Die Gewerkschaften rechnen im Laufe des Tages mit Einschränkungen bei Bezirksämtern, Zulassungsstellen, Hamburg Service sowie bei Polizei und Justiz. Auch im Hamburger Hafen kann es zu Verzögerungen kommen: Wegen des Warnstreiks im Veterinär- und Einfuhramt könnte die Containerabfertigung stocken.

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Die Gewerkschaften fordern sieben Prozent mehr Entgelt (mindestens 300 Euro), unbefristete Übernahmen für Nachwuchskräfte und einen Tarifvertrag für studentisch Beschäftigte – die dritte Verhandlungsrunde beginnt am Mittwoch in Potsdam. (nf)

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