Luftbild Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr in Hamburg.

Luftbild Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr in Hamburg. Foto: picture alliance/dpa/Helmut-Schmidt-Universität | Helmut-Schmidt-Universität

Drogenhandel an Hamburger Bundeswehr-Hochschule? Jetzt wird ermittelt

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An der zur Bundeswehr gehörenden Helmut-Schmidt-Universität stehen Studierende unter Verdacht, Betäubungsmittel konsumiert und verkauft zu haben. Was die Bundeswehr jetzt unternimmt.

Die Bundeswehr ermittelt, ob Studierende Drogen an der Helmut-Schmidt-Universität (Universität der Bundeswehr) konsumiert haben. Demnach könnten Betäubungsmittel nicht nur konsumiert, sondern auch von Studierenden vertrieben worden sein, teilte die Pressestelle der Bundeswehr mit. Aktuell werde der Sachverhalt durch die zivilen Strafverfolgungsbehörden und weiterhin bundeswehrintern ermittelt.

Aufnahmerituale werden an der Helmut-Schmidt-Universität werden geprüft

Inzwischen seien weitere Verdachtsfälle bekannt geworden. Aktuell werde daher von mehreren Beschuldigten ausgegangen. Die Bundeswehr habe erste disziplinare Sofortmaßnahmen verfügt. „Klar ist: Jeglicher illegaler Umgang mit Betäubungsmitteln hat in der Bundeswehr keinen Platz. Abseits einer möglichen straf- und disziplinarrechtlichen Relevanz steht dieser in fundamentalem Widerspruch zum Selbstverständnis der Truppe und den in der Bundeswehr gelebten Werten“, hieß es. 

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Zeitgleich werden auch Hinweise auf in der Vergangenheit liegende, möglicherweise entwürdigende Aufnahmerituale an der Universität erneut einer Prüfung unterzogen. „Rituale sind vielfältig und können in den Streitkräften zu Integration und Identitätsstiftung beitragen. Sie sind zulässig, sofern sie die Grenzen der guten Sitten und des Anstandes nicht überschreiten und die Rechte der beteiligten Personen dabei nicht verletzt werden“, hieß es. (mp/dpa)

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