Hamburg

Helene macht Hamburg atemlos – und dann wird’s rührend

Sängerin in Rot auf der Bühne, umgeben von Tänzern; dichtes Publikum im Hintergrund.
Schlagerqueen Helene Fischer hat am Freitagabend im Volksparkstadion eingeheizt.

Singen, tanzen, schweben: Helene Fischer hat mit ihrem Auftritt in Hamburg einmal mehr bewiesen, warum sie die deutsche Schlagerqueen ist. 

Zum 20. Bühnenjubiläum feuert Helene Fischer im Volksparkstadion einen Hit-Marathon ab, der das Publikum atemlos zurücklässt. Mit ihrer ihrer „360-Grad-Tour" liefert die 41-Jährige eine Mega-Show voller Pyro, akrobatischer Höhenflüge und 200 Kilo Konfetti. Für einen sechsjährigen Fan geht dann auch noch ein großer Traum in Erfüllung. 

In einem knappen, roten Fransenkleid und roten Lackstiefeln schwebt Fischer an einem Seil von den Rängen herab auf die Bühne. Mit „Jetzt oder nie” heizen sie und ihre 20 Tänzerinnen und Tänzer der Menge ein. 

Für ihre Jubiläumstour hat sich der Schlagerstar etwas ganz Besonderes einfallen lassen: In der Mitte des Volksparkstadions steht ein riesiger LED-Würfel mit fast 25 Meter hohen Videowänden, damit alle Fans „ihrer“ Helene ganz nah sein können.

Helene Fischer in Hamburg: Eine Zeitreise 

„Wir werden eine Zeitreise durch meine Musik machen“, kündigt sie an und wirbelt im Stadion durch ein Best Of aus 20 Jahren ihrer beachtlichen Karriere – unter anderem nennt sie 17 Echo-Awards ihr eigen.

A-Capella stimmt sie „Feuer am Horizont" an. Ihr erster Song, den sie mit 19 Jahren aufnahm. So ganz textsicher ist bei den älteren Titeln nicht jeder im Publikum, aber Fischer lächelt darüber hinweg. Dafür singen alle umso lauter, als sie Hits wie „Die Hölle morgen früh“, „Achterbahn“ und natürlich den Partyschlager schlechthin -„Atemlos durch die Nacht“ - performt. Immer um sie herum: rosa Nebel, blitzendes Feuerwerk und jede Menge Pyro.

Emotionaler Auftritt mit Ehemann Thomas Seitel

Ganze fünf Mal wechselt Fischer während der Show ihre Outfits. Meistens sind es knappe Bodys mit Stiefeln und ordentlich Glitter, die leichte Taylor-Swift-Vibes haben. Im letzten Drittel der Show wirft sie sich bei einer ganz besonderen Nummer in einen silbernen Catsuit. 

Auf dem Dach des LED-Würfels singt Fischer ihren neuen, bisher unveröffentlichten Song „An deiner Seite“. Kurz darauf schnallt sie sich in ein Geschirr und schwebt über der Menge, macht dabei auch noch Überschläge. Gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem Luftakrobaten und Tänzer Thomas Seitel, schwebt sie zu der gefühlvollen Nummer in irren Figuren durch die Halle.

Person in heller Kleidung auf dunkler Bühne unter dichtem Konfettiregen und rotem Licht in einer Arena.
Helene Fischer und Ehemann Thomas Seitel schweben durch eine Konzerthalle.


Beim Hit „Flieger” lässt sie sich von ihren Tänzern hochheben und sitzt auf einem goldenen Thron. Obgleich dieser Inszenierung ihrer Person, wirkt sie alles andere als abgehoben. Beim Publikum bedankt sich mehrfach demütig: „Ich wäre nichts ohne euch.” Und lobt das windige Hamburger Wetter: „Ich find's hier so muggelig" - im Vergleich zur Hitzewelle vor einer Woche, als ihr „die Suppe in die Steifel reinlief".

Fischer holt Mädchen auf die Bühne

Ein weiterer emotionaler Höhepunkt ist der Moment, als sie die sechsjährige Naia im Publikum entdeckt. Sie steht ganz vorn mit einem Schild „Bitte sing mit mir“. Fischer holt das Mädchen zu sich auf die Bühne, fragt nach ihrem Lieblingstitel. „Heute Nacht“, antwortet die Kleine und singt ganz selbstbewusst den Refrain gemeinsam mit dem Schlagerstar. 

Tanzgruppe in orangefarbenen Kostümen auf einer Bühne vor dichtem Publikum.
Helene Fischer performt „Flieger“ auf einem goldenen Thron, umringt von ihren 20 Tänzerinnen und Tänzern.


Nach gut zwei Stunden sieht es so aus, als verabschiede Fischer sich. Doch dann kehrt sie noch einmal mit ihrem aktuellen WM-Hit „Heute Nacht“ in voller Länge zurück. Das zugehörige Musikvideo wurde übrigens in der Hamburger Kunsthalle gedreht.

Am Ende hat Fischer in gut zweieinhalb Stunden ganze 35 Songs durchgeheizt – einige davon als Medley. Nach dem Titel „Phänomen“ ist Schluss. „Danke Hamburg, es war mir ein Fest“, ruft Helene Fischer, und 200 Kilo weißes Konfetti ergießen sich über die glückliche Menge. 

Am Samstagabend wird sie noch einmal von der Decke des Volksparkstadions herabschweben. Das zweite Konzert ist aber bereits ausverkauft. Weitere Stationen der Stadiontour sind unter anderem Hannover am 7. Juli und München am 17. Juli.

 

Zum 20. Bühnenjubiläum feuert Helene Fischer im Volksparkstadion einen Hit-Marathon ab, der das Publikum atemlos zurücklässt. Mit ihrer ihrer „360-Grad-Tour" liefert die 41-Jährige eine Mega-Show voller Pyro, akrobatischer Höhenflüge und 200 Kilo Konfetti. Für einen sechsjährigen Fan geht dann auch noch ein großer Traum in Erfüllung. 

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