Becher mit Glühwein und Früchtepunsch stehen auf einem Tablett.

Becher mit Glühwein und Früchtepunsch auf einem Weihnachtsmarkt. (Symbolbild) Foto: picture alliance/dpa/ Philipp von Ditfurth

Heiß, süß – und ganz schön happig: So teuer ist Hamburgs Glühwein!

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Wenn’s draußen kalt wird, wärmen viele Hamburger sich gern auch mal von innen – zum Beispiel mit einem Glühwein auf einem der zahlreichen Weihnachtsmärkte. Wo Sie am günstigsten anstoßen können, lesen Sie hier.

Von Wandsbek bis Harburg: Die MOPO hat auf beliebten Weihnachtsmärkten in allen Ecken Hamburgs nachgefragt, was der gezuckerte Wein mit Gewürzen kostet. Die Unterschiede sind deutlich.

Von 3,50 bis fünf Euro – wo Sie günstig anstoßen können

Teuer wird’s auf dem „Roncalli-Weihnachtsmarkt“ auf dem Rathausplatz: „Der Glühwein wird in diesem Jahr fünf Euro kosten“, sagt eine Sprecherin des Veranstalters.

Wann? Ab dem 24. November täglich von 11 Uhr bis 21 Uhr

Wo?  Rathausmarkt. S- und U-Bahn Jungfernstieg und Rathaus

„Weißer Weihnachtszauber“ am Jungfernstieg

Der Weihnachtsmarkt „Weißer Zauber“ am Jungfernstieg in Hamburg (Archivbild). dpa
Der Weihnachtsmarkt „Weißer Zauber“ am Jungfernstieg in Hamburg (Archivbild).
Der Weihnachtsmarkt „Weißer Zauber“ am Jungfernstieg in Hamburg (Archivbild).

Nur wenige Meter weiter, beim „Weißen Weihnachtszauber“ am Jungfernstieg, kostet eine Tasse dieses Jahr 4,50 Euro. Nicht viel günstiger als auf dem Rathausmarkt – aber immerhin: Der Preis bleibt im Vergleich zum vergangenen Jahr stabil.

Wann? Ab dem 24. November, täglich von 11 Uhr bis 21 Uhr

Wo?  Jungfernstieg, S- und U-Bahn Jungfernstieg

Günstiger Glühwein in Harburg

Auch ein Abstecher auf die andere Elbseite kann sich lohnen. In Harburg gibt’s beim „Weihnachtszauber am Rathaus“ den Glühwein schon für vier Euro – und der ist der Pressesprecherin zufolge sogar selbst gemacht!

Wann? Ab dem 20. November Montag bis Samstag von 11 bis 21.30 Uhr und am Sonntag 13 bis 21.30 Uhr.

Wo? Harburger Rathausplatz, S-Bahn Harburg Rathaus

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Weihnachtsmarkt an der Osterstraße

Der Weihnachtsmarkt Osterstraße feiert in diesem Jahr 20-jähriges Bestehen. Andreas Volkmar
Weihnachtsmarkt Osterstraße
Der Weihnachtsmarkt Osterstraße feiert in diesem Jahr 20-jähriges Bestehen.

Wie jedes Jahr: Ab dem 13.11. leuchtet auch in diesem Winter in Eimsbüttel wieder der Weihnachtsmarkt an der Osterstraße. Aufwärmen kann man sich hier gemütlich mit Glühwein für 3,50 Euro. Genießer kommen mit einem Winzer-Glühwein in Weiß oder Rosé auf ihre Kosten – für 4,50 Euro.

Wann?  Ab dem 13. November täglich von 12 Uhr bis 21 Uhr

Wo? Fanny-Mendelssohn-Platz, U-Bahn Osterstraße

St. Pauli: heiß, außergewöhnlich – auch beim Preis

Auch auf dem Spielbudenplatz gibt’s in diesem Jahr wieder Glühwein. Doch wie man weiß, kann’s auf St. Pauli schnell auch mal außergewöhnlich werden. Auf dem angrenzenden Winterdeck mit Kamin-Lounge kostet der ganze Glühwein fünf Euro – mit Schuss sogar sündhafte sechs.

Wann? Ab dem 10. November täglich von 16 Uhr bis 23 Uhr, am Wochenende bis 1 Uhr

Wo? Spielbudenplatz, S-Bahn Reeperbahn und U-Bahn St. Pauli

Stabile Preise beim Wandsbeker „Winterzauber“

Und auch im Osten der Stadt lässt sich die weihnachtliche Gemütlichkeit genießen: Auf dem Wandsbeker „Winterzauber“ bleiben die Preise bezahlbar. 4,50 Euro kostet dort der Becher Glühwein – genau wie im Vorjahr.

„Wir wollen, dass sich auch Familien den Besuch leisten können“, sagt Veranstalter Benjamin Pluschies. Obwohl Lebensmittel, Personal und Sicherheit teurer geworden seien, würden die Kosten nicht auf die Besucher umgelegt.

Wann? Ab dem 1. November, täglich von 12 Uhr bis 22 Uhr

Wo? Wandsbeker Marktplatz, U-Bahn Wandsbek Markt

Warum der Glühwein kostet, was er kostet

Welcher Glühwein Ihr persönlicher Favorit ist, können Sie ab jetzt selbst herausfinden. Die ersten Weihnachtsmärkte haben ihre Tore bereits geöffnet! Eine Übersicht gibt es hier.

Und wie kommt der Preis zustande? Wie die Pressesprecherin des Harburger Weihnachtsmarktes der MOPO erklärt, spielen neben Wein und Gewürzen auch Personal, Standmiete, Sicherheitsmaßnahmen und organisatorischer Aufwand eine Rolle. Veranstalter rechnen die Gesamtkosten auf die erwarteten Besucherzahlen um, sodass am Ende der Verkaufspreis pro Becher festgelegt wird. (ls/mp)

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