Heiligabend im Goldenen Handschuh: Zwischen Wodka und Tränen
Die einen kaufen letzte Geschenke, die anderen Schnaps: Der „Goldene Handschuh“ auf dem Hamburger Berg ist eine der wenigen Kneipen, die das ganze Jahr über aufhat, auch an Heiligabend. Eine Weihnachtsfeier mit Menschen, die nicht wissen, welcher Tag heute ist, wie lange sie schon feiern – oder was danach kommt.
„Es weihnachtet, es weihnachtet“, grölt Marius. In einer Hand eine Flasche Astra, die weißen, strähnigen Haare fallen ihm leicht ins Gesicht. Er studiert die Auswahl der Jukebox. „Ich will die alten Lieder wieder“, schimpft er. Aus den Lautsprechern schallt „Don’t wake me up“ (Weck’ mich nicht auf) bis auf den Hamburger Berg hinaus. Marius wurde nicht geweckt, er hat auch nicht geschlafen. Er ist seit gestern Abend unterwegs, bis jetzt: 11 Uhr, Heiligabend im „Goldenen Handschuh“.
- Deutsch (Deutschland)
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