Hamburgs neuer „Katzentempel“: Tiere sind eingezogen – doch die Türen bleiben noch zu

Aaron Kallus ist der Betreiber des neuen „Katzentempels“.
Aaron Kallus ist der Betreiber des neuen „Katzentempels“.

Alles ist fertig in Hamburgs neuem „Katzentempel“ in der Neustadt. Sogar die Kater und Katzen sind schon ins Café gezogen. Trotzdem bleiben die Türen noch länger geschlossen, die Eröffnung wurde wieder verschoben. Die MOPO hat mit Betreiber Aaron Kallus über die Gründe gesprochen – wann es losgehen soll, wie es den Tieren geht und welche besondere Aktion er für die Gäste plant.

Fünf Kater und eine Katze toben schon durch den „Katzentempel“ in der Ludwig-Erhard-Straße 32 (Neustadt). Eigentlich sollten auch die Gäste hier, in Deutschlands größtem Katzen-Café und -restaurant, schon längst ein und ausgehen. Doch die Eröffnung wurde erst von Januar auf Ende Februar verschoben – dann gab es erneut Verzögerungen.

„Katzentempel Holstenwall“: Eröffnung erst im Juni

„Wir dürfen leider noch nicht eröffnen, obwohl wir könnten“, sagt Betreiber Aaron Kallus (29) zur MOPO. Hauptgrund sei, dass das Haupthaus neben dem „Katzentempel“ noch nicht fertig saniert sei – die Bauabnahme aber nur für beide Gebäude zusammen stattfinden könne. „Auf diesen Zeitplan haben wir leider keinen Einfluss“, so Kallus. Doch die Eröffnung sei nun für Anfang Juni geplant.

Die Katzen sind schon ins neue Café gezogen und leben sich ein.
Die Katzen sind schon ins neue Café gezogen und leben sich ein.

„Die Katzen können sich jetzt in Ruhe im Café eingewöhnen“, sagt Aaron Kallus. Die Tiere sind ehemalige Straßenkatzen aus Zypern. Die letzten Wochen waren sie in Zweier-Gruppen bei Freunden des Betreibers untergebracht. Nun leben sie im fast 200 Quadratmeter großen Gastraum, haben aber auch einen separaten Rückzugsort, der später für Gäste tabu ist.

Eigentlich ist alles fertig – doch die Eröffnung verzögert sich erneut.
Eigentlich ist alles fertig – doch die Eröffnung verzögert sich erneut.

Aaron Kallus sei täglich bei den Katzen, um sie zu beschäftigen. Erste Charakterzüge würden sich schon abzeichnen: „Eine ist recht tollpatschig, eine kommandiert gerne rum, die anderen sind sehr verspielt.“ Über die Namen sollen später die Gäste abstimmen. Und um die Wartezeit für Katzen und Gäste zu verkürzen, will Kallus auf Social Media zehn Plätze für Fans verlosen, die schon vor der offiziellen Eröffnung die Tiere kennenlernen dürfen.

„Katzentempel“ in Hamburg-Neustadt: Die Katzen sind schon eingezogen

Der neue „Katzentempel“ hat 100 Sitzplätze, ab Juni soll es hier dann vegane Speisen wie Frühstück, Sandwiches, Burger und Bowls, aber auch Kaffee und Kuchen geben. Auch ein Außenbereich sei in Zukunft geplant. Der „Katzentempel“ gehört zu einer Franchise-Kette – in der HafenCity gibt es schon eines des Cafés.

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Die Konkurrenz, das Team des „Katers Köök“ in Eimsbüttel, hat verkündet, ihr Café zum 22. Juni für immer zu schließen. Mit emotionalen Worten nahmen die Inhaber Abschied.