Hamburg

Hamburg-Altstadt

Hamburgs irrste Drinks und Snacks: Haben Sie schon mal eine Tasche Aperol probiert?

Prost! Lina (21) präsentiert die gläserne Handtasche mit Aperol Spritz.
Prost! Lina (21) präsentiert die gläserne Handtasche mit Aperol Spritz.

Eine gläserne Handtasche voll mit Aperol. Eine Brezel-Weißwurst-Pizza. Hamburg hat einige kulinarische Skurrilitäten zu bieten – bei denen selbst erfahrene Restaurantbesucher große Augen machen. Oder haben Sie schon mal einen Cheesecake gelöffelt, der aussieht wie Blumenerde …? Die MOPO stellt die Highlights vor.

Hamburg: Eine Handtasche voll mit Aperol

Aperol Spritz aus einer riesigen gläsernen Handtasche gibt es im italienischen Restaurant „Prego“ in der Lilienstraße 36 (Altstadt). 1,2 Liter passen in das Gefäß (das eigentlich eine Vase ist)! Für 60 Euro kann man sie dort mit Freunden austrinken – per Strohhalm oder in extra Gläsern. Der „Purse Cocktail“-Trend kommt aus den USA. In Hamburg hat ihn „Prego“-Inhaber Raj Singh groß gemacht. „Unser Video mit der Aperol-Handtasche ging viral. Wir haben damit den Nerv der Zeit getroffen“, sagt er. Seit dem Sommer hat er sie dauerhaft im Sortiment.

Pizza mit Weißwurst oder Kimchi in Hamburg

Die „Brizza“ mit Weißwurst gibt es im „Hofbräu“ in Hamburg (Esplanade und Speersort).
Die „Brizza“ mit Weißwurst gibt es im „Hofbräu“ in Hamburg (Esplanade und Speersort).

Ein Mix aus Pizza und Brezel ist die „Brizza“ (14,90 Euro): Sie wird aus Laugenteig gebacken statt aus italienischem Pizzateig. Und kommt in den „Hofbräu“-Wirtshäusern (Esplanade und Speersort) auf den Tisch: Besonders ist vor allem die Variante mit Weißwurst, Emmentaler und Bergkäse – verfeinert mit Schmand und Senf.

Eine ausgefallene Pizza-Kreation ist auch die „Kraazy Kimchi“ (16 Euro), die in den „Mission Pizza“-Läden bestellt werden kann: Sie wird mit Tomatensoße, Mozzarella, Frühlingszwiebeln, Sesam, Fried Chicken Bites – und eben frischem koreanischem Kimchi (fermentiertem Chinakohl) plus Kimchi-Mayo serviert. „Der leicht säuerliche Kimchi-Geschmack harmoniert hervorragend mit dem milden Pizzateig – eine echte Geschmacksexplosion“, sagt ein Sprecher. Pro Woche werden rund 100 Kimchi-Pizzen verkauft.

Größer geht’s nicht: Der „Freakshake“

Mit Brownie, Waffel, Marshmallow und Co.: Der „Freakshake“ ist eine echte Kalorienbombe.
Mit Brownie, Waffel, Marshmallow und Co.: Der „Freakshake“ ist eine echte Kalorienbombe.

Wohl nirgends hat der Milchshake mehr Kalorien als in den „Dulf’s Burger“-Läden! Der „Dulf’s Peanut Butter Freakshake“ ist ein Erdnussbutter-Shake auf Basis von Vanilleeis. Dazu kommen gesüßte Sahne, Erdnüsse, eine Waffel, ein Brownie, Marshmallows, ein „Snickers“, „Reese’s Peanut Butter Cups“, Streusel, gesalzene Chips, Schoko- und Karamellsoße und – hoppla, Obst! – ein Stück Banane. Der stolze Preis: 13,50 Euro.

Die „Freakydellen“ mit Lakritz und Schokolade

Diese Frikadelle im Tortilla-Wrap ist mit flüssigem Lakritz gefüllt.
Diese Frikadelle im Tortilla-Wrap ist mit flüssigem Lakritz gefüllt.

Hamburgs verrückteste Frikadellen verkauft Metzger Stephan Grabow in seinem kleinen Wagen auf dem Isemarkt. „Freakydellen“ nennt er seine Kreationen.

Auf seiner Karte stehen Fleischsorten wie Rind, Wildschwein, Reh, Schwein, aber auch Rentier, Elch und Strauß. Und diese Frikadellen (ab fünf Euro) füllt Grabow vor dem Braten mit zwei „Toffifee“, einem durchgeteilten „Twix“-Schokoriegel oder kleinen Lakritzstangen. Auch eine Hirsch-Bulette mit Chili und Eierlikör hat er zu bieten – und die Kunden stehen Schlange.

Hamburg-Sternschanze: Cheesecake im Blumentopf

Bei „Bun’s Streetfood“ sieht der „Oreo Cheesecake“ aus wie Blumenerde.
Bei „Bun’s Streetfood“ sieht der „Oreo Cheesecake“ aus wie Blumenerde.

Kann man das wirklich essen?! Auf den ersten Blick sieht der „PotOreo Cheesecake“ aus wie Erde in einem Blumentopf. Doch Stammgäste schwören auf das leckere Kuchen-Dessert (6,50 Euro), das mit Bröseln aus „Oreo“-Keksen daherkommt. Gegessen wird stilecht mit einem Mini-Spaten als Löffel. Gibt es bei „Bun’s Streetfood“ im Schulterblatt 108 (Eimsbüttel).

Pasta-Pommes – und den Dip stampfen die Gäste selber

Frittierte Nudeln können die Gäste im „La Cicchetteria“ bestellen – und müssen den Dip selber stampfen.
Frittierte Nudeln können die Gäste im „La Cicchetteria“ bestellen – und müssen den Dip selber stampfen.

Im italienischen Lokal „La Cicchetteria“ in der Sternschanze (Schulterblatt 62) kommen Pasta-Pommes auf den Tisch! Die Rigatoni werden gekocht und frittiert. Dazu gibt es eine Guacamole zum Dippen, die die Gäste aber selber am Platz herstellen müssen. „Wir servieren Avocado, Tomate, Koriander, Zwiebeln und Zitrone in einem Mörser. Die Gäste stampfen sich den Dip selbst“, sagt Inhaber David Silva. Er hat die frittierten Nudeln mal in Rom gesehen. „In Deutschland kenne ich sonst kein anderes Restaurant, das sie anbietet.“ Die „Italian Nachos“ gibt es für 9,70 Euro.

Eine gläserne Handtasche voll mit Aperol. Eine Brezel-Weißwurst-Pizza. Hamburg hat einige kulinarische Skurrilitäten zu bieten – bei denen selbst erfahrene Restaurantbesucher große Augen machen. Oder haben Sie schon mal einen Cheesecake gelöffelt, der aussieht wie Blumenerde …? Die MOPO stellt die Highlights vor.