Der „WeAre Surfshop“ im Kirchwerder an einem lauen Sommerabend.

Der „WeAre Surfshop“ am Oortkatener See gilt unter Wellenreitern als feste Institution. Doch bald könnte das Surferparadies seine Tore schließen. Foto: WeAre Surfshop

Hamburger Surfshop kämpft ums Überleben – und bittet um Hilfe

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Ein Kindheitstraum steht auf der Kippe: Ein bekannter Hamburger Surfshop kämpft ums Überleben. Steigende Baukosten und Auflagen bringen das Projekt in Bedrängnis – nun bittet der Inhaber öffentlich um Hilfe.

Der weAre Surfshop am Oortkatener See in Kirchwerder kämpft um seine Zukunft. Inhaber Sebastian Emmeluth hat eine Spendenaktion gestartet, um das Fortbestehen seines Geschäfts zu sichern. Rund 8600 Euro (Stand: 7. Januar) sind seit dem Start des Aufrufs am 19. Dezember bereits eingegangen, das Ziel liegt bei 25.000 Euro.

Auslöser ist ein Bauprojekt: Eine geplante Terrasse soll zusätzliche Veranstaltungen ermöglichen, mehr Gäste anziehen und den Surfshop wirtschaftlich absichern. Doch zahlreiche Vorschriften, Genehmigungen und gestiegene Baukosten hätten das Projekt deutlich verteuert. Nach Angaben des Inhabers wurde bereits mehr investiert als ursprünglich geplant und finanziell tragbar war. „Allein können wir das nicht mehr stemmen“, schreibt Emmeluth in dem Spendenaufruf.

Behördliche Auflagen machen geplanten Veranstaltungsort zur Kostenfalle

Der weAre Surfshop in Kirchwerder ist nach eigenen Angaben seit Jahren eine feste Größe in Hamburgs Wassersport-Szene. Seine Wurzeln reichen über 40 Jahre zurück, begonnen hat alles als Windsurfschule am Hohendeicher See. Heute bietet der Shop ein breites Sortiment rund um Windsurfen, Wakeboarden, Foilen und Stand-up-Paddling – vor Ort und online.

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Mit der Spendenaktion hofft Emmeluth nun auf Unterstützung aus der Community, um den Surfshop langfristig zu erhalten. (apa)

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