Hamburger Miet-Fahrplan: An welcher Haltestelle wohnt es sich am teuersten?
Hamburg zählt zu den teuersten Miet-Städten Deutschlands. Eine neue Übersicht zeigt, wie stark sich die Mieten innerhalb der Hansestadt unterscheiden – anhand der nahegelegenen U- und S-Bahn-Stationen. Dabei fallen besonders zwei Bahnlinien auf, deren Züge an den teuersten Mietwohnungen Hamburgs vorbeifahren.
Die Karte des Hamburger Bahn‑Netzes hilft nicht nur, in die richtige U- oder S-Bahn zu steigen. Wie die „Miet-Map“ des Immobilienportals ImmoScout24 zeigt, kann sie auch Aufschluss über die teuersten Angebotsmieten der Stadt geben.
Dafür hat das Portal die Angebotsmieten für eine Zwei-Zimmer-Wohnung mit 70 Quadratmetern Wohnfläche ausgewertet und sie entlang der Hamburger U- und S-Bahn-Linien abgebildet.
Überseequartier ist Hamburgs teuerste Station
Am höchsten ist die Miete mit 1607 Euro demnach rund um das Überseequartier an der U4 in der HafenCity. Nur zwei Stationen davon entfernt, erreicht die U4 die Elbbrücken. Diese Station belegt mit 1490 Euro Angebotsmiete den zweiten Platz der teuersten Stationen Hamburgs. Neben der zentralen Lage punktet die Umgebung dieser Stationen laut ImmoScout24 besonders mit ihren modernen Neubauten und der sehr guten Anbindung – doch das treibt auch die Preise nach oben.

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Auch die U3 führt an einigen teuren Adressen vorbei: Die Umgebung der Sierichstraße belegt mit 1479 Euro den dritten Platz und die Station Eppendorfer Baum schafft es mit 1448 Euro auf Rang fünf der teuersten Stationen. Die Station Klosterstern der U1 zwängt sich noch mit 1460 Euro dazwischen auf Platz vier.
Die restliche Top Ten der teuersten Stationen in Hamburg bilden die Messehallen an der U2 (1440 Euro), Meßberg an der U1 (1418 Euro), Baumwall an der U3 (1410 Euro), Landungsbrücken an der S1/S2/S3/U3 (1410 Euro) und die Station Feldstraße an der U3 (1400 Euro).

Günstigere Mieten überwiegend im Umland
Die günstigsten Angebotsmieten finden sich dagegen überwiegend im Umland entlang der S-Bahn-Linien. Ganz oben auf dem Treppchen der günstigsten Stationen im Hamburger Stadtgebiet steht demnach die S-Bahn-Station Neuwiedenthal (675 Euro). Innerhalb Hamburgs zählen außerdem der Mittlere Landweg (759 Euro) an der S2 Farmsen (784 Euro) an der U1 sowie Mümmelmannsberg (787 Euro) und Steinfurther Allee (798 Euro) an der U2 zu den günstigsten Standorten.
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Bereits außerhalb der Stadtgrenze in Schleswig-Holstein ist es preiswert rund um Schmalenbeck (658 Euro) an der U1. Im niedersächsischen Umland ist es preiswert entlang der S3 an den Stationen Dollern (697 Euro), Agathenburg (732 Euro), Neu Wulmstorf (742 Euro) und Stade (767 Euro). (mp)
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