Hamburger machten Vorschläge: Diesen Namen hat der U-Bahn-Findling jetzt
Vor wenigen Wochen wurde während Bauarbeiten an der U5 ein überraschender Fund gemacht: ein 22 Tonnen schwerer Findling. Nun hat er offiziell einen Namen.
Der spektakuläre Fund ist mit acht Kubikmetern Volumen Hamburgs viertgrößter Findling. „Ein solch großer Findling ist auch für das U5-Projekt etwas Besonderes“, erzählt Klaus Uphoff, Geschäftsführer der Hochbahn U5 Projekt GmbH.
Hamburger durften mitentscheiden
Über die sozialen Netzwerke wurden Hamburger dazu ermutigt, Namensvorschläge für den Felsbrocken einzureichen. Die Hamburger reichten Hunderte kreativer Ideen ein: Von „Junger Schwede“ oder „Schlaue Norwegerin“ – in Anlehnung an den bekannten großen Elbstrand-Bruder „Alter Schwede“ – über Namen wie „Allmende“ und „Bramscher Brocken“ hin zu weniger ernsthaften Ideen wie „Steini McSteinface“ und „Uwe der Urzeitkoloss“ war ein breites Spektrum vertreten.
Das könnte Sie auch interessieren: Baustellen-Chaos auf Hamburgs Autobahnen: So geht es 2026 weiter
Am Ende konnte sich ein Name durchsetzen – vermutlich auch, weil er Fundort und Beschaffenheit vereint: „Bramfels” taufte Umweltsenatorin Katharina Fegebank den Findling. „Was für ein toller Fund!“, sagte sie. „Einen derart großen Findling konnten wir in Hamburg seit 25 Jahren nicht mehr nach oben befördern.“
Hamburger Findling: Wohin mit dem „Bramfels“?
Auch Verkehrssenator Anjes Tjarks freut sich über den Fund – und darüber, wie dieser eine Brücke zwischen Historie und Fortschritt schlägt: „Während wir mit dem Bau der U5 die Stadt zukunftsfähig machen, entdecken wir dabei auch ihre Vergangenheit. Es freut mich besonders, dass so viele Hamburgerinnen und Hamburger sich an der Namensfindung beteiligt haben.“
Einen Namen hat der Findling also – aber wohin jetzt mit ihm? Noch liegt der 20 Tonnen schwere Stein nahe der Baustelle. Die Suche nach dem endgültigen Liegeplatz hat begonnen.
Anmerkungen oder Fehler gefunden? Schreiben Sie uns gern.