Ein Obdachloser in Hamburg. (Symbolbild)

Ein Obdachloser auf der Straße (Symbolbild) Foto: IMAGO/Horrmann Kislichko GbR

Hamburg streicht in vier Bezirken die Sozialarbeiter

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In vier Hamburger Bezirken wird die Straßensozialarbeit eingestellt. Kritiker warnen vor Lücken in der Hilfe für obdachlose und suchtkranke Menschen.

In vier Hamburger Bezirken wird die Straßensozialarbeit gestrichen, wie der NDR berichtet. Die Sozialbehörde Hamburg kündigte an, dass in den Bezirken Eimsbüttel, Nord, Wandsbek und Bergedorf zukünftig keine Streetwork-Teams mehr weitergeführt werden. Gleichzeitig werden Stellen für die aufsuchende Straßensozialarbeit in Mitte mit fünf Vollzeitstellen, Altona und Harburg mit jeweils drei Stellen aber ausgebaut. Dort leben die meisten obdachlosen Menschen.

Weniger Sozialarbeiter: Bezirke befürchten Versorgungslücken

Diese Umstrukturierung ist Teil eines neuen Konzepts der Sozialbehörde, das die Angebote für obdachlos oder suchtkranke Menschen „neu aufstellen“ will. Details zur Umsetzung stehen noch aus, aber die betroffenen Bezirke befürchten Versorgungslücken.

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Kritiker sehen in dem Schritt eine Schwächung der direkten Hilfe für Menschen auf der Straße, die durch die Straßensozialarbeit bisher regelmäßig Ansprechpartner vor Ort hatten. Die Sozialbehörde betont hingegen, dass die Neuausrichtung langfristig bessere und flexiblere Hilfsformen ermöglichen soll.

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