Groß-Sand: Das Krankenhaus-Desaster von Wilhelmsburg
Monatelang wurde gerungen, gekämpft, dann war klar: Das Krankenhaus Groß-Sand in Wilhelmsburg wird geschlossen, nur kleine Teile sollten erhalten bleiben. Jetzt kommt raus: Auch die verbliebenen Abteilungen werden geschlossen, alle Mitarbeiter entlassen. Doch das vom Senat und den Regierungsfraktionen groß angekündigte Gesundheitszentrum für die Elbinsel steht komplett in den Sternen, die Verhandlungen ziehen sich, ein Ergebnis ist derzeit offen. Wie konnte es soweit kommen?
Noch im Juli zogen Demonstranten mit Plakaten durch Wilhelmsburg, darauf „Krankenhaus Groß-Sand muss bleiben“. Es war ein sonniger Nachmittag, die Stimmung aufgeheizt. Redner sprachen am Stübenplatz davon, dass der Senat sehenden Auges in die Katastrophe gelaufen sei. Acht Monate später ist es kühler, die Hoffnung erloschen.
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