Gibt es endlich Entlastung? Neuer Busplan für Hamburger Westen
Zu voll, zu spät, zu selten: In Osdorf soll dem Frust über den Busverkehr entgegengesteuert werden – mit mehr Fahrten auf den Linien 115 und 21.
In Osdorf könnte der Busverkehr bald dichter werden. Die Fraktionen von Grünen, CDU und SPD in der Altonaer Bezirksversammlung wollen sich dafür einsetzen, dass die Linien 115 und 21 besonders zu Stoßzeiten öfter fahren.
20-Minuten-Takt für Busse gefordert
Hintergrund ist der Ärger vieler Anwohner über die Anbindung: Busse seien immer wieder verspätet oder überfüllt. Besonders die Linie 115 zwischen Teufelsbrück und Eidelstedt fährt nach Angaben der Fraktionen in Teilen Osdorfs bislang nur im 40-Minuten-Takt – aus ihrer Sicht deutlich zu selten.
„Niemand wartet 40 Minuten auf einen Bus“, sagt Benjamin Harders (Grüne), Mitglied im Mobilitätsausschuss. Busse müssten „häufig genug fahren, damit sie attraktiv sind und angenommen werden“.

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Künftig soll der Bus zwischen Teufelsbrück, Hochkamp, Alt-Osdorf, Klein Flottbek, Othmarschen und Altona öfter unterwegs sein. Die Fraktionen fordern hier als Minimum einen 20-Minuten-Takt.
Busverkehr: Mehr Fahrten zu Stoßzeiten
Auch bei der Linie 21 sehen die Fraktionen Handlungsbedarf. Besonders morgens sei der Bus regelmäßig so voll oder so unpünktlich, dass Schulkinder nicht rechtzeitig zur Schule kommen. Mehr Fahrten zu den Stoßzeiten sollen das ändern.
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„Mit unserem gemeinsamen Antrag schaffen wir hoffentlich jetzt schnell die Grundlage für eine bessere Anbindung und dafür, dass Kinder, Pendlerinnen und Pendler wieder pünktlich ankommen“, betont Tim Schmuckall, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion in der Bezirksversammlung Altona. Für Henrik Strate (SPD), Vorsitzender des Mobilitätsausschusses, ist ein gestärktes Netz des öffentlichen Nahverkehrs zudem ein wichtiger Schritt in Richtung der 15-Minuten-Stadt. (mp)
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