Festnahme an Halloween (Symbolbild)

Zwei Polizisten führen eine Person ab (Symbolbild) Foto: André Lenthe

Gewaltkriminalität in Hamburg: Neue überraschende Zahlen

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Rund sieben Prozent weniger Gewaltkriminalität, Raubtaten sind sogar im zweistelligen Bereich gesunken. Die Polizei betont jedoch: Für das Gesamtjahr lassen sich daraus noch keine sicheren Schlüsse ziehen.

Bei der Gewaltkriminalität in Hamburg zeichnet sich ein Rückgang ab. Laut einer vorläufigen Auswertung der polizeilichen Kriminalstatistik wurden von Januar bis November vergangenen Jahres knapp 7900 Gewalttaten registriert – etwa sieben Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt wurden 55 vorsätzliche Tötungsdelikte und rund 5500 Fälle schwerer oder gefährlicher Körperverletzung gezählt.

Keine gesicherten Erkenntnisse für das Gesamtjahr

Ein Sprecher der Innenbehörde verwies mit Blick auf die Daten jedoch auf die eingeschränkte Aussagekraft der Zahlen vor den finalen Auswertungen Anfang 2026. „Aus diesen Gründen lassen sich aus den Zahlen noch keine gesicherten Erkenntnisse für das Gesamtjahr 2025 ableiten“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Gleichzeitig bestätigte er jedoch die Tendenz. Zuvor hatte der NDR berichtet.

Die Aussagekraft der polizeilichen Kriminalitätsstatistik sei auf Jahresauswertungen ausgelegt, da die statistische Erfassung eines Falles erst mit Abschluss aller polizeilichen Ermittlungen erfolge, sagte der Sprecher. Die komplette Kriminalstatistik für 2025 – dann auch mit Verbrechensbereichen wie Diebstahl, Einbruch und Sexualdelikte – will die Polizei im Februar veröffentlichen.

Raubtaten um mehr als zehn Prozent gesunken

Den vorläufigen Zahlen zufolge registrierte die Polizei bei den Raubtaten einen Rückgang von mehr als zehn Prozent auf etwa 2000 Fälle. Dem NDR-Bericht zufolge wurden in den ersten elf Monaten des vergangenen Jahres deutlich seltener Messer oder Schusswaffen eingesetzt.

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Bei insgesamt 530 Taten betrage der Rückgang rund ein Drittel. Unklar sei, ob dabei die Waffenverbote in Verkehrsmitteln und bei Veranstaltungen eine Rolle spielen. Allerdings seien insgesamt rund 30.000 Menschen bei Waffenkontrollen überprüft worden. (dpa/mp)

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