Konzertkarten des Veranstalters Eventim.

Die Angeklagte soll über Facebook und Kleinanzeigen gefälschte Konzerttickets verkauft haben. (Symbolbild) Foto: picture alliance / Britta Pedersen

Ticket-Betrug in Hamburg: Frau soll Fake-Konzertkarten verkauft haben

Wer in letzter Minute noch Karten für begehrte Konzerte sucht, sollte wachsam sein – hinter vermeintlich attraktiven Angeboten privater Verkäufer können teils teure Betrugsmaschen stecken. Am Montag startet vor dem Amtsgericht Hamburg der Prozess gegen eine 33-Jährige, die auf diese Weise an fast 4000 Euro gekommen sein soll.

Der Angeklagten wird Betrug in 21 Fällen vorgeworfen, in 18 Fällen davon gewerbsmäßig. Laut Anklage soll die 33-Jährige im Zeitraum vom 11. Februar bis 23. November 2023 über Facebook und die Plattform Kleinanzeigen Tickets für Konzerte und Festivals angeboten haben – unter anderem für Helene Fischer, Bosse und Shirin David.

Verschiedene Aliasnamen zur Täuschung

Auf die erhofften Konzertkarten warteten die Käufer jedoch vergeblich: Entweder sie erhielten keine Karten oder gefälschte beziehungsweise ungültige Tickets. In jedem Fall konnten sie die Veranstaltungen somit nicht besuchen.

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Zur Täuschung der Kunden soll die Angeklagte unter verschiedenen Aliasnamen aufgetreten sein. Auch habe sie teilweise einen abgelaufenen Personalausweis mit ihrem eigenen Lichtbild verwendet. Der Gesamtschaden beläuft sich laut Anklage auf mindestens 3845 Euro.

Nachdem die Hauptverhandlung am 10. September ausgesetzt worden war, startet der Prozess nun am Montag ab 9 Uhr. (mp)

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