Gericht

Schüsse, Schlag mit Baseballschläger: Mann soll telefonierende Frau angegriffen haben

Baseballschläger und verstreute Gegenstände auf der Fahrbahn nach schwerem Unfall in Hamburg.
Ein Baseballschläger liegt auf dem Boden (Symbolfoto)

Ein Mann fühlte sich von einer Frau gestört, die telefonierte. Er griff zu Schreckschusspistole und Baseballschläger. Nun steht er vor Gericht.  

Weil ihn eine telefonierende Frau gestört haben soll, soll ein Mann in Billbrook zunächst Schüsse aus einer Schreckschusspistole abgefeuert und anschließend mit einer Art Baseballschläger zugeschlagen haben. Für die Tat wurde der 73-Jährige vor einem Jahr zu einer Haftstrafe verurteilt. Weil er jedoch Berufung einlegte, beschäftigt der Fall nun erneut die Justiz.

Die Hamburger Staatsanwaltschaft wirft ihm gefährliche Körperverletzung vor. Er soll am Abend des 15. September 2023 in einem Hinterhof im Billbrookdeich mit einer Schreckschusspistole zweimal in die Luft geschossen haben – und das nur, weil er sich von dem Telefonat einer Frau gestört fühlte.

Kurz nach den Schüssen soll er der Frau mit einer Art Baseballschläger auf den Kopf geschlagen haben. Dadurch erlitt sie eine Platzwunde am Hinterkopf und war laut Staatsanwaltschaft drei Wochen lang arbeitsunfähig.

Schüsse wegen Telefonat? Mann erneut vor Gericht

Das Amtsgericht St. Georg hatte den Angeklagten in erster Instanz am 23. Juni 2025 wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von zehn Monaten auf Bewährung verurteilt. Doch der Senior war mit dem Urteil nicht einverstanden und legte Berufung ein.

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Am Dienstag wird der Fall nun erneut verhandelt. Diesmal vor dem Hamburger Landgericht.

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