Polizisten gehen durch das Eingangstor der Polizeiakademie.

Ein Lehrer der Akademie der Polizei in Hamburg wendet sich gegen einen Strafbefehl. (Archivbild) Foto: picture alliance / dpa/Angelika Warmuth

Notenfälschung und Verleumdung: Schwere Vorwürfe gegen Polizeilehrer

Notenfälschung und falsche Behauptungen: Ein 50-jähriger Polizeilehrer muss sich am Dienstag wegen schwerer Vorwürfe vor Gericht verantworten.

Der Angeklagte, der als Lehrkraft an der Akademie der Polizei tätig war, wendet sich gegen einen Strafbefehl über 100 Tagessätze. Konkret wird dem Mann Urkundenfälschung im Amt in zwei Fällen sowie Verleumdung vorgeworfen.

Schriftliche Arbeiten von Polizeischülerinnen verändert

Laut Anklage soll der Mann im Juni 2023 in zwei Fällen schriftliche Arbeiten von Polizeischülerinnen zu deren Vorteil verändert haben. Diese Korrekturen hatten auch Auswirkungen auf die Gesamtnoten der Schülerinnen – und haben somit über die tatsächlichen Leistungen getäuscht.

Das könnte Sie auch interessieren: „Job nicht gemacht“: Block-Anwalt attackiert Hamburger Polizei

Außerdem soll der 50-Jährige am 21. Juni 2023 vor einer Schülerin behauptet haben, ein Kollege habe sie in einer Leistungskonferenz als psychisch instabil bezeichnet und daran gezweifelt, dass sie die Ausbildung erfolgreich abschließen könne. Das soll laut den Ermittlungen aber nicht stimmen: Der Geschädigte habe diese Äußerung nie gemacht und auch an der genannten Konferenz gar nicht teilgenommen. Der Prozess beginnt um 9 Uhr vor dem Amtsgericht Hamburg-St. Georg. (mp)

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
test