Nachbar mit Pfefferspray attackiert und mit Küchenmesser erstochen – Urteil da
In Hamburg-Bramfeld attackierte ein Mann unvermittelt seinen Nachbarn – erst mit Pfefferspray, dann stach er auf ihn ein. Nun hat das Landgericht in dem Fall eine Entscheidung gefällt.
Ein 49-Jähriger muss in die Psychiatrie, weil er seinem Nachbarn in Hamburg-Bramfeld unvermittelt mit einem langen Küchenmesser in den Bauch gestochen hat. Das teilte das Landgericht Hamburg während der Urteilsverkündung mit. Dem Mann war in dem Sicherungsverfahren heimtückischer Mord vorgeworfen worden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
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Bei Prozessbeginn Anfang Januar hatte die Staatsanwaltschaft erklärt, der 49-Jährige habe seinen Nachbarn am 30. Juni vergangenen Jahres erst mit Pfefferspray attackiert und dann auf ihn eingestochen. Das Opfer sei daraufhin im Treppenhaus zusammengebrochen und an einem sogenannten Verblutungsschock gestorben. Der Mann war nach früheren Polizeiangaben 54 Jahre alt. Der Beschuldigte habe eine psychische Erkrankung, hieß es. Er habe im Zustand der Schuldunfähigkeit gehandelt. (mp/dpa)
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