Motorräder verschwunden: Unternehmer soll Kunden um 121.000 Euro betrogen haben
Ein Hamburger Unternehmer soll Motorräder unterschlagen und zu Geld gemacht haben. Am Mittwoch (ab 9.30 Uhr) muss sich der 59-Jährige vor dem Amtsgericht verantworten.
Der Geschäftsführer einer in Eppendorf ansässigen Firma steht am Mittwoch vor Gericht. Er soll mehrere hochwertige Motorräder unter dem Vorwand einer Reparatur oder eines Verkaufs entgegengenommen haben. Statt sich wie vereinbart darum zu kümmern, habe er die Fahrzeuge an unbekannte Orte gebracht und sein Geschäft geräumt. Anschließend soll er die Motorräder verkauft und den Erlös für sich behalten haben.
Eppendorfer Unternehmer in zehn Fällen angeklagt
Zudem soll er mehrere Kaufverträge für Motorräder abgeschlossen und sich die Kaufpreise auf Firmenkonten überweisen lassen haben. Dabei habe er bereits gewusst, dass er die Fahrzeuge weder liefern noch das Geld zurückzahlen würde.
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Ihm werden gewerbsmäßiger Betrug und Unterschlagung in insgesamt zehn Fällen vorgeworfen. Die Taten sollen sich zwischen November 2021 und August 2025 ereignet haben. Der entstandene Schaden liegt laut Anklage bei rund 121.000 Euro. (mp/fima)
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