Medienbericht: Mutmaßlicher Entführer belastet Christina Block schwer
Der Prozess um die Entführung ihrer Kinder pausiert – doch nun wird die Hamburger Steakhouse-Erbin Christina Block einem Medienbericht zufolge schwer belastet: Während sie selbst sagt, sie sei von der Tat in der Silvesternacht 2023/24 überrascht worden, stellt der mutmaßliche Kopf der Entführerbande das ganz anders dar: Der israelische Ex-Agent David Barkay soll gegenüber der Staatsanwaltschaft Hamburg ausgesagt haben, er sei von der Unternehmerin beauftragt und in bar bezahlt worden – mit insgesamt 220.000 Euro.
Das berichtet „Bild“ und beruft sich dabei auf die Protokolle der Vernehmung Barkays vor rund drei Wochen. Demnach soll Christina Block über den Anwalt der Familie („Block House“) Anweisungen erteilt haben.
Der Anwalt soll die zentrale Figur gewesen sein, die die Entführung organisiert habe. Laut Barkay soll er dem israelischen Team auch direkt über seiner Kanzlei Räume zur Verfügung gestellt haben.
Block-Prozess: Barkay soll über Bezahlung gesprochen haben
Barkay spricht dem Bericht zufolge auch offen über seine Bezahlung für die Entführung der Block-Kinder. Er habe 150.000 und 50.000 Euro in bar vom Familienanwalt bekommen. Später habe ihm die Mutter der Kinder selbst weitere 20.000 Euro überreicht.
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Der Prozess ist zur Zeit unterbrochen, damit alle Beteiligten sich in die Aussageprotokolle einlesen können. Mitte Dezember soll die Verhandlung weitergehen. Für Christina Block und alle weiteren Angeklagten gilt die Unschuldsvermutung. (mp)
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