Das „Grand Elysée“ in Hamburg (Archivfoto).

Das „Grand Elysée“ in Hamburg (Archivfoto). Foto: picture alliance / ABBfoto

Medienbericht: Block-Entführer soll Hamburger GNTM-Model sein

Während der Entführungs-Prozess gegen „Block House“-Erbin Christina Block pausiert, schlägt nun ein Medienbericht Wellen: Demnach soll ein Hamburger, der vor einigen Jahren bei „Germany’s Next Topmodel“ (GNTM) mitgemacht hat, einer der Täter sein, die im Hotel „Grand Elysée“ die Entführung planten.

Der Mann soll gemeinsam mit dem Angeklagten Tal S. und weiteren Mitarbeitern einer israelischen Sicherheitsfirma die beiden Block-Kinder Klara und Theodor in der Silvesternacht 2023/2024 gewaltsam entführt haben, berichtet „Bild“. Die Kinder wurden der Obhut ihres Vaters Stephan Hensel in dessen dänischem Wohnort entrissen und über die Grenze gebracht. Tage später tauchten sie bei der Mutter in Hamburg auf.

Hensel wurde bei der Entführung auf der Terrasse eines Lokals niedergeschlagen und festgehalten, während die Entführer seine Kinder in ein Auto zerrten und davonrasten. Dem Bericht zufolge soll das Model einer derjenigen gewesen sein, die den Vater zusammenschlugen. Auch an der Planung der Aktion im Block-Hotel „Grand Elysée“ in Rotherbaum soll er beteiligt gewesen sein.

War einer der Block-Entführer bei „Germany’s Next Topmodel“ dabei?

Dem Bericht zufolge war der Mann 2021 bei Heidi Klums Casting-Show „Germany’s Next Topmodel“ dabei. Er soll auch bei prominenten Werbekampagnen deutscher Unternehmen mitgewirkt haben.

Der mutmaßliche Kopf der Entführerbande, David Barkay, soll den Hamburger schwer belastet haben, als er vier Tage lang bei der Hamburger Staatsanwaltschaft aussagte. Barkay habe den Deutschen, dessen Mutter aus Israel stammen und der fließend Hebräisch sprechen soll, persönlich ausgesucht. Oberstaatsanwältin Mia Sperling-Karstens habe sich auf Anfrage von „Bild“ nicht dazu äußern wollen.

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Auch auf Videos von Überwachungskameras aus dem „Grand Elysée“, in dem die Entführer untergebracht waren, soll das Model zu sehen sein. An seiner Seite: Tal S., der seine Beteiligung vor Gericht bereits gestanden hat, und ein anderer Verdächtiger in dem Fall. (mp)

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