Justitia, die römische Göttin der Gerechtigkeit.

Justitia, die römische Göttin der Gerechtigkeit. Foto: picture alliance/dpa | David-Wolfgang Ebener

Mann bittet Mitbewohner, leiser zu beten – plötzlich sticht der mit einem Messer zu

Die Liste der Tatvorwürfe ist lang – und erschreckend: Ein 41-Jähriger soll seinen Mitbewohner mit einem Küchenmesser attackiert, ihn gewürgt, ihm in den Finger gebissen und ihn mehrfach mit dem Tod bedroht haben. Am Donnerstag beginnt der Prozess vor dem Amtsgericht Wandsbek.

Der Vorfall soll sich im April 2024 in einer Wohnung an der Bargteheider Straße ereignet haben. Hintergrund der Gewalttat: Das spätere Opfer soll den Angeklagten unter anderem wegen lauter Gebetsgeräusche gebeten haben, leiser zu sein.

Prozess: Angeklagter soll mit langem Messer zugestochen haben

Laut Anklage soll der Angeklagte mit einem Küchenmesser mit einer etwa 18 Zentimeter langen Klinge in Richtung des linken Auges seines Mitbewohners gestochen haben. Danach soll er versucht haben, mit den Fingern dessen Augapfel herauszudrücken.

Anschließend soll der 41-Jährige den Mann in einen Würgegriff genommen und ihm mehrfach gedroht haben, ihn zu töten. Schließlich soll er dem Geschädigten auch noch in den Finger gebissen haben.

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Das Opfer erlitt den Vorwürfen zufolge eine Verletzung am Augenlid sowie eine Rötung mit Zahnabdruck am Finger. Die Verhandlung beginnt am Donnerstag um 9.30 Uhr. (mp)

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